10. Juli 2014

Ein Stück Zukunft im Herzen von Sarstedt“

Zweites Argentum: 16 von 23 Wohnungen verkauft

Mat­thi­as Kauf­mann (Kreis­wohn­bau) und Chris­tel Bre­de (Stadt Sar­stedt) begrü­ßen die Richt­fest-Gäs­te.

Sar­stedt (tw). Die Kreis­wohn­bau hat in Sar­stedt das zwei­te Richt­fest inner­halb von zwei Tagen gefei­ert. Wie berich­tet ist das Unter­neh­men am Bau der neu­en Kin­der­krip­pe an der Edith-Wey­de-Stra­ße betei­ligt, dort stand das Richt­fest am Diens­tag auf dem Pro­gramm. Ges­tern folg­te der­sel­be Anlass in der Wohn­an­la­ge an der Lie­gnit­zer Stra­ße, Argen­tum genannt, ein Vor­zei­ge­pro­jekt der Kreis­wohn­bau. Bei­de Gebäu­de haben eines gemein­sam: Sie haben kei­nen klas­si­schen Dach­stuhl. An den knüpf­te frü­her zwar die Tra­di­ti­on des Richt­fes­tes an, doch die woll­te sich das Unter­neh­men nicht neh­men las­sen, Dach­stuhl hin, Dach­stuhl her. Denn das Fest unter dem Richt­kranz ist immer eine will­kom­me­ne Gele­gen­heit für eine Zwi­schen­bi­lanz wäh­rend der Bau­zeit. Die zog ges­tern Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Kauf­mann: Von 23 Argen­tum-Woh­nun­gen sei­en 16 ver­kauft. „Wir sind sehr, sehr zufrie­den.“ Auch wenn beim Bau eini­ge Pro­ble­me zu bewäl­ti­gen waren: Erst gab es unvor­her­ge­se­he­ne Schwie­rig­kei­ten mit dem Unter­grund, dann wegen Unstim­mig­kei­ten einen Wech­sel des Archi­tek­ten. Der Neue habe ein schwe­res Erbe ange­tre­ten, mein­te Kauf­mann. Die Pro­ble­me hät­ten Zeit und Geld gekos­tet.

 

Lan­ge hat­te die Kreis­wohn­bau nach einer neu­en Nut­zung für die Brach­flä­che gesucht, nach­dem das Unter­neh­men dort bestehen­de Schlicht­woh­nun­gen abge­ris­sen hat­te. Argen­tum erwies sich als idea­le Lösung für das Grund­stück: „Es bringt ein Stück Leben in den Stadt­kern zurück“, sag­te Kauf­mann. Das Gebäu­de bie­te tech­nisch alles, was im Moment mög­lich sei: moderns­te Ener­gie-Stan­dards, Bar­rie­re­frei­heit und vie­le auto­ma­ti­sier­te klei­ne Hel­fer­lein – per Knopf­druck kön­nen die Bewoh­ner vie­les steu­ern, von der Jalou­sie bis zur Hei­zung, auf Wunsch auch per App vom Smart­pho­ne aus. Unter dem Mar­ken­na­men Argen­tum (Sil­ber) hat die Kreis­wohn­bau schon eine Wohn­an­la­ge an der Hil­des­hei­mer Stra­ße gebaut, dort wur­den die Woh­nun­gen aller­dings ver­mie­tet und nicht ver­kauft. Ein drit­tes Argen­tum ent­steht in Bad Salz­det­furth.

 

Im Namen der Stadt Sar­stedt begrüß­te die stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­te­rin Chris­tel Bre­de das zwei­te Wohn­pro­jekt die­ser Art am Ort: Es ver­bin­de vie­le inno­va­ti­ve Ide­en, Argen­tum sei eine zukunfts­träch­ti­ge Wohn­form. „Wir wer­den älter und blei­ben dabei fit­ter“, mein­te Bre­de. Die Wohn­an­la­ge sei eine gute Alter­na­ti­ve, wenn das Eigen­heim zu groß gewor­den sei. „Das ist ein Stück Zukunft im Her­zen von Sar­stedt.“

 

Quel­le: Sar­sted­ter Anzei­ger der Hil­des­hei­mer All­ge­mei­nen Zei­tung, 10. Juli 2014

Veröffentlicht unter 2014