Dort, wo noch vor einigen Wochen das Schwesternwohnheim stand, befindet sich nun das Baugebiet. Die künftigen Bauherren haben von dort einen tollen Blick auf die Stadt Alfeld. Foto: Katharina Bengsch
15. Januar 2012

Altes Schwesternwohnheim ist Geschichte

Ehemaliges Gebäude am Alfelder Krankenhaus weicht neuem Bauland / Erschließungsarbeiten laufen

Alfeld (kbe). Noch bis Mit­te Okto­ber ver­gan­ge­nen Jah­res stand das ehe­ma­li­ge Schwes­tern­wohn­heim am Ame­os Kli­ni­kum in Alfeld. Rund 40 Jah­re haben dort die Aus­zu­bil­den­den des Kran­ken­hau­ses gewohnt. Nun wur­de dort Platz für Ein- und Zwei­fa­mi­li­en­häu­ser geschaf­fen. Die Kreis­wohn­bau Hil­des­heim (KWG) ist im Auf­trag der Eigen­tü­me­rin, der Kran­ken­haus Alfeld GmbH, zustän­dig für den Abriss und die Erschlie­ßung der Grund­stü­cke. „Der Abbruch ver­lief völ­lig unpro­ble­ma­tisch“, sagt Mila­no Wer­ner, Pres­se­spre­cher der Kreis­wohn­bau Hil­des­heim und ver­ant­wort­lich für den Ver­kauf der Grund­stü­cke. Rund 10 000 Kubik­me­ter Schutt ent­stan­den beim Abriss, für den die Fir­ma Jan Gizyn im Novem­ber zustän­dig war. Der­zeit lau­fen auf den Grund­stü­cke die Erschlie­ßungs­ar­bei­ten. Durch die vor­he­ri­ge Nut­zung sei­en die Anschlüs­se für Was­ser, Strom und Gas bereits vor­han­den. Da aber nun aus einem vier Grund­stü­cke gewor­den sind, müs­sen die Anschlüs­se zu den ein­zel­nen Area­len neu ver­legt wer­den. Auf den im Durch­schnitt 800 Qua­drat­me­ter gro­ßen Grund­stü­cken kön­nen die künf­ti­gen Eigen­tü­mer dann bau­en. Der Qua­drat­me­ter­preis liegt bei 130 Euro. Die Regenund Schmutz­was­ser­schäch­te sei­en in dem Preis bereits ent­hal­ten. Inter­es­se von poten­zi­el­len Käu­fern gebe es bereits, sagt Wer­ner. Die Kreis­wohn­bau hof­fe aber auf einen Auf­schwung im Früh­jahr. Dann kön­ne viel­leicht sogar das ers­te Grund­stück ver­kauft wer­den. Das wäre opti­mal, sagt Olaf Levo­nen, Geschäfts­füh­rer der Kran­ken­haus GmbH im AZ-Gespräch.

 

Quel­le: Alfel­der Zei­tung, 14. Janu­ar 2012

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