17. Dezember 2012

Neues Zuhause für die Feuerwehr in Diekholzen

Richtfest für Gebäude mit Fahrzeughalle, Sozialtrakt und Büro gefeiert

DIEKHOLZEN (ckb). Am Orts­aus­gang im Rich­tung Söh­re ent­steht Diek­hol­zens neu­es Feu­er­wehr­haus. Mat­thi­as Kauf­mann, Pro­ku­rist der GKHI (Gesell­schaft für kom­mu­na­le Immo­bi­li­en Hil­des­heim) hat­te beim Richt­fest Anwe­sen­de aus Poli­tik, Ver­wal­tung und Feu­er­wehr aus Diek­hol­zen begrüßt.

 

Richt­fest nach alter Hand­werks­tra­di­ti­on: Zim­mer­manns­meis­ter Uwe Schie­beck spricht den Richt­spruch.

Das neue Gebäu­de ver­fügt über eine Fahr­zeug­hal­le, einen Sozi­al­trakt mit Schu­lungs­raum und ein Büro im Ober­ge­schoss. Im Erd­ge­schoss befin­det sich die Hal­le mit drei Fahr­zeug­stell­flä­chen und einer Box für Auto­an­hän­ger nebst Lager­flä­che. Der frei­wil­li­gen Feu­er­wehr gehö­ren 26 akti­ve Mit­glie­der an, die ihr neu­es Domi­zil im März 2013 bezie­hen sol­len. Die Bau­ar­bei­ten hat­ten im Sep­tem­ber die­ses Jah­res begon­nen und sind mit einer Brut­to-Bau­sum­me von rund 1,16 Mil­lio­nen Euro ver­an­schlagt. Eigen­tü­mer der neu­en Feu­er­wa­che ist die Gemein­de Diek­hol­zen. Die Pro­jekt­steue­rung unter­liegt der Kreis­wohn­bau GmbH Hil­des­heim, wobei die GKHI Sar­stedt die Gesamt­pla­nung über­nom­men hat.

 

Die GKHI ist eine Gesell­schaft, in der fünf Kom­mu­nen (die Städ­te Bad Salz­det­furth, Elze und Sar­stedt sowie die Gemein­den Diek­hol­zen und Gie­sen) Auf­ga­ben aus ihrer Hoch­bau­ver­wal­tung zusam­men­ge­fasst haben. Die Gesell­schaft wur­de 2011 gegrün­det. Die Kreis­wohn­bau Hil­des­heim erle­digt die Geschäfts­be­sor­gung für die GKHI und unter­stützt sie mit Leis­tun­gen aus der Pla­nung und der Pro­jekt­steue­rung. Mat­thi­as Kauf­mann nann­te drei wesent­li­che Merk­ma­le, die das neue Gebäu­de aus­zeich­nen. Er sag­te: „Die Wache befin­det sich an einer tol­len Lage am Orts­rand und ist ver­kehrs­mä­ßig gut erschlos­sen. Das Gebäu­de ist ener­ge­tisch „up to date“ und erzeugt sei­nen Heiz­be­darf über eine Wär­me­pum­pe. Zudem bie­tet es dem ehren­amt­li­chen Enga­ge­ment ein zukunfts­si­che­res Zuhau­se“. Damit ist der Wunsch von Bür­ger­meis­ter Jür­gen Mei­er voll umge­setzt wor­den, denn er wünsch­te, „gut und ordent­lich“ sol­le es wer­den. Einen Dank sprach Kauf­mann der Feu­er­wehr, dem Gemein­de­brand­meis­ter Tho­mas Ohlen­dorf und dem stell­ver­tre­ten­den Orts­brand­meis­ter Marc Röper aus, die ihre Wün­sche klar äußer­ten. Ein wei­te­rer Dank ging an den Land­rat Rei­ner Weg­ner für die gute Koope­ra­ti­on in Sachen Bau­ge­neh­mi­gung sowie an alle betei­lig­ten Hand­werks­fir­men, die das Pro­jekt im Zeit- und Kos­ten­plan hal­ten.

 

Quel­le: Lei­ne-Deis­ter-Zei­tung, 17. Dezem­ber 2012

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