14. August 2011

Alles andere als 08/15“

Wohnungsbau-Cheflobbyist Axel Gedaschko besucht Kipphut in Sarstedt und lobt Einrichtungen der Kreiswohnbau

Sar­stedt (skn). Der obers­te Lob­by­ist der deut­schen Woh­nungs­wirt­schaft hat sich ges­tern am Kipp­hut in Sar­stedt über neue Pro­jek­te der Kreis­wohn­bau infor­miert. Axel Gedasch­ko, Prä­si­dent des Bun­des­ver­bands deut­scher Woh­nungsund Immo­bi­li­en­un­ter­neh­men, ließ sich von Kreis­wohn­bau-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Kauf­mann unter ande­rem den dort gera­de erst ein­ge­rich­te­ten Nach­bar­schafts­treff zei­gen. Und der hat laut Gedasch­ko durch­aus Vor­bild­cha­rak­ter.

 

Nachbarschaftstreff am Kipphut

Kreis­wohn­bau-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Kauf­mann zeigt Ver­bands­prä­si­dent Axel Gedasch­ko, Lan­des­vor­sit­zen­dem Bernd Mey­er und Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Wond­rat­schek (von links) den neu­en Nach­bar­schafts­treff am Kipp­hut. Foto: Knop­pik

Der Nach­bar­schafts­treff ist erst Anfang Juli eröff­net wor­den. Die Kreis­wohn­bau arbei­tet bei dem Pro­jekt mit der Cari­tas zusam­men. Die umge­wan­del­te Woh­nung soll als Treff­punkt für die Men­schen aus dem­Vier­tel zur Ver­fü­gung ste­hen – und zwar nicht nur für die Mie­ter der Kreis­wohn­bau. Für den Treff wur­de eigens eine Sozi­al­ar­bei­te­rin ange­stellt.

 

Die Men­schen aus dem Vier­tel sol­len hier gemein­sam spie­len, fei­ern oder ein­fach nur klö­nen kön­nen. Aber auch Vor­trä­ge, Bera­tungs­stun­den oder Haus­auf­ga­ben­be­treu­ung sol­len mög­li­cher­wei­se als regel­mä­ßi­ge Ange­bo­te noch fol­gen. Beson­ders wich­tig war Kreis­wohn­bau- Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Kauf­mann aber die recht hoch­wer­ti­ge Ein­rich­tung des neu­en Treffs. „Die­ser opti­sche Ein­druck soll auch ein Stück der Wert­schät­zung gegen­über unse­ren Mie­tern sein“, sagt Kauf­mann.

 

Hier sieht Ver­bands­prä­sident­Ge­dasch­ko, der bis vor einem Jahr Wirt­schafts­se­na­tor in Ham­burg war, das Sar­sted­ter Pro­jekt durch­aus in einer Vor­rei­ter­rol­le. Nach­bar­schafts­treffs in gro­ßen Wohn­an­la­gen sei­en heu­te zwar schon üblich, aller­dings nicht in die­ser Aus­stat­tung. „Die Qua­li­tät ist schon ganz weit vorn“, lob­te der Lob­by­ist. Wenn Nach­bar­schafts­treff­punk­te ein­ge­rich­tet wer­den, han­delt es sich nach Erfah­rung von Gedasch­ko meist um eher ein­fa­che Räu­me. In Sar­stedt sei das ganz anders: „Das ist alles ande­re als 08/15.“

 

Vor­bild­lich ist die Kreis­wohn­bau laut Gedasch­ko aber auch bei dem rela­tiv hohen Anteil von rund sie­ben Pro­zent an bar­rie­re­frei­en, also alters- und behin­der­ten­ge­rech­ten Woh­nun­gen. „Der Wert liegt deut­lich über dem Bun­des­durch­schnitt.“

 

Kauf­mann zeig­te dem Besuch aus Ber­lin außer­dem noch das Heiz­kraft­werk für die Fern­wär­me­ver­sor­gung auf dem Hohen Kamp, das von der Kreis­wohn­bau vor vier Jah­ren teil­wei­se auf Holz­pel­lets-Betrieb umge­baut wur­de und dass die Heiz­kos­ten deut­lich gesenkt hat.

 

Gedasch­ko besuch­te Sar­stedt im Rah­men sei­ner Som­mer­rei­se durch ganz Deutsch­land. Bevor es zusam­men mit dem Lan­des­vor­sit­zen­den Bernd Mey­er zu den nächs­ten Sta­tio­nen der Rei­se nach Hil­des­heim ging, for­mu­lier­te Kauf­mann noch ein paar Wün­sche an den Ver­bands­prä­si­den­ten. So bat er Gedasch­ko unter ande­rem dar­um, sich bei der Bun­des­re­gie­rung für Struk­tur­hil­fen für Orte ein­zu­set­zen, die auf Grund der Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung weni­ger Wohn­raum brau­chen. Auch ein bes­se­res Ange­bot der staat­li­chen Kre­dit­an­stalt für Wie­der­auf­bau (KfW) steht auf Kauf­manns­Wunsch­zet­tel. Gedasch­ko ver­sprach, die­se Anlie­gen in Ber­lin vor­zu­brin­gen. „Da ren­nen Sie bei uns offe­ne Türen ein.“

 
Pres­se­mit­tei­lung der Hil­des­hei­mer All­ge­mei­nen Zei­tung vom 13.08.2011

Veröffentlicht unter 2011

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