„Kind­ge­rech­tes Gebäude“

11. Juli  –  rk

So sieht das neue DRK-Gebäu­de heu­te aus: Auf dem gro­ßen Gelän­de ist viel Platz zum Spie­len und Toben. FOTOS (3): KUHLEMANN
Grund­stein­le­gung im Juli 2019: KWG-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Kauf­mann lobt die Pro­jek­t­um­set­zung. FOTOS (2): APPEL

Mil­lio­nen-Pro­jekt am Heils­wan­nen­weg hat viel zu bieten

 

Elze – Im Früh­jahr ver­gan­ge­nen Jah­res war der Bau­start auf dem knapp 4 400 Qua­drat­me­ter gro­ßen Grund­stück der ehe­ma­li­gen För­der­schu­le (Adolf-Grim­me-Schu­le) am Heils­wan­nen­weg in Elze – gut ein Jahr spä­ter konn­ten die „Gras­hüp­fer“ der DRK-Kin­der­ta­ges­stät­te von der Bahn­hof­stra­ße in ihr neu­es Domi­zil, das ins­ge­samt rund zwei Mil­lio­nen Euro kos­tet, umzie­hen. Die Außen­an­la­gen wur­den vom DRK-Kreis­ver­band Alfeld gestemmt. Zwar war der Start durch die Coro­na-Pan­de­mie etwas holp­rig, doch am Ende sind alle froh über das neue Schmuck­stück. Das wur­de auch bei der klei­nen Ein­wei­hungs­fei­er deut­lich (sie­he rech­te Sei­te). Zur Erin­ne­rung: Die GKHi (Gesell­schaft für Kom­mu­na­le Immo­bi­li­en Hil­des­heim) ist beim Bau-Pro­jekt am Heils­wan­nen­weg von der Stadt Elze als Gene­ral­über­neh­mer beauf­tragt wor­den, die Pro­jekt­steue­rung unter­lag der Kreis­wohn­bau­ge­sell­schaft Hil­des­heim um Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Kaufmann.

Bot­schaf­ten für die Nach­welt: Rolf Pfeif­fer und Mat­thi­as Kauf­mann ver­sen­ken die Zeitkapsel.
Richt­fest im August 2019: Kita-Lei­te­rin Chris­tia­ne Que­den­baum (rotes Shirt) beglei­tet die Kin­der – Coro­na war zu der Zeit noch kein Thema.
Umzug Mit­te April 2020: Elzes Bür­ger­meis­ter Rolf Pfeif­fer und sei­ne ers­te all­ge­mei­ne Ver­tre­te­rin Bea­te Frei­mann (l.) hel­fen DRK-Mit­ar­bei­te­rin Ange­li­ka Hen­schel, als es dar­um geht, die Spiel­sa­chen aus dem alten DRK-Gebäu­de in das neue Kita-Gebäu­de zu transportieren.

Zurück zur Kin­der­ta­ges­stät­te des DRK in Elze, die nach dem Vor­bild in Din­gel­be gebaut wur­de: Auf dem Gelän­de am Heils­wan­nen­weg steht eine Net­to­grund­flä­che von fast 680 Qua­drat­me­tern für die drei Kin­der­gar­ten­grup­pen und die Krip­pen­grup­pe zur Ver­fü­gung, etwas mehr als 100 Qua­drat­me­ter davon gehen auf das Kon­to des gro­ßen Bewe­gungs­raums bezie­hungs­wei­se Forums im Ein­gangs­be­reich. Mit dem Neu­bau sei es Elze „end­lich gelun­gen“, ein kind­ge­rech­tes Gebäu­de für die Kin­der­be­treu­ung zu schaf­fen, das ganz auf die päd­ago­gi­schen Anfor­de­run­gen aus­ge­rich­tet sei, hat­te Bür­ger­meis­ter Rolf Pfeif­fer schon bei der Grund­stein­le­gung betont.

Mini-Fei­er für die Kleinen

Blu­men für Chris­tia­ne Que­den­baum: DRK-Geschäfts­füh­rer Mario Eiß­ing gra­tu­liert der Kita-Lei­te­rin zum neu­en Gebäude.
Gra­tu­la­ti­on (v.r.): Bür­ger­meis­ter Rolf Pfeif­fer, KWG-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Kauf­mann und Chris­tia­ne Quedenbaum.
DRK-Vor­sit­zen­de Ursel Mar­quordt (l.) gra­tu­liert ebenfalls.

Neu­es DRK-Kin­der­gar­ten­ge­bäu­de in Elze jetzt übergeben

 

Elze – „Gro­ßer Anlass – klei­ne Fei­er“: Unter die­sem Mot­to stand die offi­zi­el­le Ein­wei­hung des Neu­baus der DRK-Kin­der­ta­ges­stät­te am Heils­wan­nen­weg in Elze. Wegen der Coro­na-Pan­de­mie war die Zahl der Gäs­te, die Kita-Lei­te­rin Chris­tia­ne Que­den­baum zum neu­en Zuhau­se für die „Gras­hüp­fer“ gra­tu­lie­ren woll­ten, eher gering, Kin­der waren nicht dabei. „Es ist ein schö­ner Tag für die Kin­der und die Eltern, der nor­ma­ler­wei­se einen grö­ße­ren Rah­men ver­dient hät­te“, sag­te Elzes Bür­ger­meis­ter Rolf Pfeif­fer, der an die Ent­wick­lung des „ers­ten Kin­der­gar­ten­baus in Elze seit Ende der 50er Jah­re“ erin­ner­te. Seit der Auf­trags­ver­ga­be vom Rat im März 2017 sei es in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zügig vor­an­ge­gan­gen – von der Grund­stein­le­gung im Juli und dem Richt­fest im August 2019 bis zum Umzug im Früh­jahr 2020. Als Beson­der­heit bezeich­ne­te Pfeif­fer, dass die Stadt wenig mit dem Pro­jekt zu tun gehabt habe, weil sie seit 2011 Teil der GKHi (Gesell­schaft für Kom­mu­na­le Immo­bi­li­en Hil­des­heim) sei. Und die Schluss­rech­nung sei noch gerin­ger aus­ge­fal­len als geplant. Ein dickes Lob zoll­te das Stadt­ober­haupt der enga­gier­ten Kita-Lei­te­rin, die das Kon­zept vor­ge­stellt hat­te und maß­geb­lich an der Aus­wahl der Spiel­ge­rä­te betei­ligt war.

Die Außen­an­la­ge der DRK-Kin­der­ta­ges­stät­te bie­tet viel Platz zum Spie­len und Toben, auch die Mat­sche­cke ist bei den Klei­nen beliebt. FOTOS: KUHLEMANN
Die „Gras­hüp­fer“ der DRK-Kita Elze haben ihr neu­es Zuhau­se am Heils­wan­nen­weg, hier der ein­la­den­de Eingangsbereich

“Es ist ein tol­les Pro­jekt, das zeigt, dass unser Ziel, die GKHi-Kon­zep­te mehr­fach durch­füh­ren zu kön­nen, funk­tio­niert“, zog Mat­thi­as Kauf­mann, Geschäfts­füh­rer der KWG Hil­des­heim, den Ver­gleich mit dem glei­chen Kin­der­gar­ten­bau in Din­gel­be oder auch dem Feu­er­wehr­haus in Meh­le. Kauf­manns Dank galt allen, die am Bau in Elze betei­ligt waren – den Archi­tek­ten Hen­ning Him­s­tedt und Hei­ko Kol­li­en, den vie­len Hand­wer­kern und auch dem Rat und der Ver­wal­tung, die der KWG erneut das Ver­trau­en geschenkt hätten.

 

Auch Chris­tia­ne Que­den­baum und ihre Mann­schaft hät­ten ihren Bei­trag geleis­tet, indem sie immer wie­der gute Tipps gege­ben hät­ten. „Es ist ein gutes Zei­chen, dass ich wäh­rend der Zeit von der Pla­nung und der Grund­stein­le­gung bis zum Richt­fest und zur Ein­wei­hung von kei­nem der Betei­lig­ten irgend­wel­che Beschwer­den gehört habe, dann ist alles gut gelau­fen“, freu­te sich Kauf­mann über das gelun­ge­ne Pro­jekt – und über­reich­te Que­den­baum einen Gut­schein für wei­te­re Gerä­te für das Kita-Gelände.

 

Ich bin stolz dar­auf, dass wir den Zuschlag erhal­ten haben, denn es geht nicht nur um das Pres­ti­ge, son­dern auch dar­um, dass sich die Mit­ar­bei­ter wei­ter­ent­wi­ckeln“, bedank­te sich Mario Eiß­ing, Geschäfts­füh­rer des DRK-Kreis­ver­bands Alfeld, eben­falls bei Rat und Ver­wal­tung sowie beim KWG-Geschäfts­füh­rer und allen am Bau betei­lig­ten Hand­wer­kern. Ein schö­nes Haus kön­ne zwar jeder bau­en, doch es müs­se auch mit Leben gefüllt wer­den, so Eiß­ing wei­ter, ehe er sich mit Blu­men von Chris­tia­ne Que­den­baum ver­ab­schie­de­te, die sich nach die­sem Kin­der­gar­ten­jahr beruf­lich neu ori­en­tie­ren wird.

 

Ich war schon bei der Besich­ti­gung wäh­rend der Bau­pha­se sehr beein­druckt, und wenn ich jetzt die Außen­an­la­ge anschaue, ist das ein Genuss“, zog Elzes DRK-Vor­sit­zen­de Ursel Mar­quordt einen Ver­gleich zum DRK-Kin­der­gar­ten vor 50 Jah­ren. „Wir wün­schen der DRK-Kita immer ein vol­les Haus“, beton­te Mar­quordt, und über­reich­te der Lei­te­rin ein Flach­ge­schenk. Trau­rig sei sie über den Abschied von Que­den­baum, denn die habe immer ein offe­nes Ohr für den Vor­stand gehabt. Mit einer Füh­rung durch eini­ge Räu­me des neu­en Gebäu­des und einem klei­nen Imbiss klang die klei­ne Fei­er­stun­de zur Ein­wei­hung der Kita aus.

Quel­le: Lei­ne-Deis­ter-Zei­tung, 11. Juli 2020 (Son­der­ver­öf­fent­li­chung)