19 von 28 kwg-Woh­­nun­­­gen schon verkauft

26. Mai 2021 — Jan Fuhrhop

Grund­stein für Gebäu­de mit Miet- und Eigen­tums­woh­nun­gen gelegt / Tages­pfle­ge geplant
kwg-Chef Mat­thi­as Kauf­mann mit OB Ingo Mey­er und Auf­sichts­rats­chef Klaus Bru­er. FOTO: WERNER KAISER

Hil­des­heim. Bis­lang lie­fen die Bau­ar­bei­ten in der Tie­fe, nun soll es auch rasch in die Höhe gehen. Dort, wo spä­ter ein­mal Autos in der Tief­ga­ra­ge ste­hen sol­len, hat ges­tern Kreis­wohn­bau-Chef Mat­thi­as Kauf­mann zusam­men mit weni­gen gela­de­nen Gäs­ten den Grund­stein für das größ­te kwg-Bau­pro­jekt seit lan­gem gelegt. Ins­ge­samt 96 Woh­nun­gen sol­len hier im Ost­end ent­ste­hen, „das größ­te Ein­zel­pro­jekt in den 15 Jah­ren, die ich bei der kwg bin“, wie Kauf­mann nicht ohne Stolz ver­kün­de­te. Die gute Lau­ne ließ er sich auch nicht vom kur­zen Regen­schau­er vermiesen.

Eben­so wenig Ober­bür­ger­meis­ter Ingo Mey­er, der erneut bekräf­tig­te, wie wich­tig das Enga­ge­ment der kwg, aber auch der städ­ti­schen Bau­ge­sell­schaft gbg und des Beam­ten- Woh­nungs­ver­eins (BWV) für Hil­des­heim und spe­zi­ell das Neu­bau­ge­biet Ost­end sei. Klaus Bru­er, Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der der Kreis­wohn­bau, unter­strich die Ver­ant­wor­tung der kom­mu­na­len Woh­nungs­bau­un­ter­neh­men, „bezahl­ba­ren Wohn­raum“ zu schaf­fen und nicht nur „aufs schnel­le Geld aus“ zu sein.

Von den 96 Woh­nun­gen, die nun die kwg bau­en lässt, sind 68 zur Ver­mie­tung vor­ge­se­hen, 18 davon sind mit öffent­li­chen Mit­teln geför­der­te Sozi­al­woh­nun­gen (Mie­te: 7,20 Euro pro Qua­drat­me­ter). Im nörd­li­chen Teil des Gebäu­des ent­steht im Erd­ge­schoss eine Tages­pfle­ge­ein­rich­tung, die der „Daheim statt Heim“-Chef Sebas­ti­an Adam­ski betrei­ben will, in den dar­über­lie­gen­den Geschos­sen befin­den sich 24 Apart­ments für betreu­tes Woh­nen. In dem rest­li­chen Teil des Gebäu­des ent­ste­hen 44 Miet­woh­nun­gen mit einer Wohn­flä­che von etwa 60 bis 86 Qua­drat­me­tern (10 Euro Mie­te pro Qua­drat­me­ter). Im benach­bar­ten Gebäu­de – bei­de wer­den über das Unter­ge­schoss mit­ein­an­der ver­bun­den – ent­ste­hen 28 Eigen­tums­woh­nun­gen mit Grö­ßen zwi­schen 70 und 115 Qua­drat­me­tern. 19 die­ser Woh­nun­gen sind nach Anga­ben Mat­thi­as Kauf­manns bereits ver­kauft. Die kwg inves­tiert rund 24 Mil­lio­nen Euro in die bei­den Gebäu­de, Fer­tig­stel­lung soll im Früh­jahr 2023 sein.

Quel­le: Hil­des­hei­mer All­ge­mei­ne Zei­tung, 26.05.2021