12. Dezember 2013

Arbeiten am Kaiserhof beginnen

Jobcenter und ASB ziehen im Frühjahr ins ehemalige Gästehaus ein

Bad Salz­det­furth (uli). Das Job­cen­ter kann bald Kof­fer packen. Vor­aus­sicht­lich Anfang März wer­den die Mit­ar­bei­ter ihre neu­en Büros im ehe­ma­li­gen Gäs­te­haus des Hotels Kai­ser­hof bezie­hen. Seit Mona­ten sanie­ren Hand­wer­ker das alte Haus. „Die Arbei­ten lau­fen plan­mä­ßig“, sagt Mat­thi­as Kauf­mann, Geschäfts­füh­rer der Kreis­wohn­bau GmbH, die den Gebäu­de­kom­plex gekauft hat (die­se Zei­tung berich­te­te).

 

Wie das so sei bei der Reno­vie­rung eines Alt­baus, habe es im Lau­fe der Arbei­ten Über­ra­schun­gen gege­ben. „Aber nichts Gra­vie­ren­des“, so Kauf­mann und nennt eine ver­stopf­te Abwas­ser­lei­tung als Bei­spiel. Alle Pro­ble­me sei­en besei­tigt. „Hät­te das Haus noch fünf Jah­re leer­ge­stan­den, wäre es ver­mut­lich reif für den Abbruch gewe­sen“, meint der Fach­mann.

 

Doch die Kreis­wohn­bau hat rund 650 000 Euro inves­tiert und dem Gebäu­de damit eine Zukunft mög­lich gemacht. Die alte Vil­la bie­tet den Mit­ar­bei­tern der Bad Salz­det­fur­ther Nie­der­las­sung des Job­cen­ters in Kür­ze hel­le, freund­li­che Büros. Zwei Eta­gen wird das Job­cen­ter bezie­hen. Im Dach­ge­schoss rich­tet sich der Arbei­ter-Sama­ri­ter-Bund ein und orga­ni­siert von dort aus sei­nen ambu­lan­ten Pfle­ge­dienst.

 

Auch wenn die Hand­wer­ker im Gäs­te­haus bald ihre Werk­zeu­ge ein­pa­cken kön­nen, gleich neben­an gibt es noch viel zu tun. Vor ein paar Tagen haben die Arbei­ten im alten Saal des Hotels begon­nen. „Wir fan­gen mit dem Ent­ker­nen des Gebäu­des an“, sagt Kauf­mann. Hin­ter der denk­mal­ge­schütz­ten Fas­sa­de will die KWG 18 alten­ge­rech­te Woh­nun­gen bau­en. Mit­ten im Her­zen der Stadt sol­len bar­rie­re­freie, 60 bis 80 Qua­drat­me­ter gro­ße Woh­nun­gen ent­ste­hen, alle mit Bal­kon oder Ter­ras­se und Ein­stell­platz in der Tief­ga­ra­ge unter dem ehe­ma­li­gen Saal, die von der Ober­stra­ße aus zu befah­ren sein wird.

 

Eigent­lich soll­ten die Arbei­ten am Kai­ser­hof längst im Gan­ge sein. Doch zunächst galt es, die Finan­zie­rung für das Pro­jekt in tro­cke­nen Tüchern zu haben. „Das dau­ert sei­ne Zeit“, erklärt Kauf­mann. Mitt­ler­wei­le sei alles abge­si­chert, hal­te er auch die Bau­ge­neh­mi­gung in Hän­den.

 

Bis Ende Febru­ar sol­len die Abbruch­ar­bei­ten erle­digt sein. Ste­hen blei­ben ein­zig die Fas­sa­de am Rat­haus-Park­platz und die ehe­ma­li­ge Gast­stät­te. Dahin­ter wird ein neu­es drei­stö­cki­ges Gebäu­de hoch­ge­zo­gen. Bewer­ber für die Woh­nun­gen gibt es reich­lich. Rund 40 Inter­es­sen­ten hät­ten sich bereits bei der KWG gemel­det. Doch ehe die Mie­ter ein­zie­hen kön­nen, gibt es noch viel zu tun. Mit bösen Über­ra­schun­gen rech­net Kauf­mann nicht. „Auf­grund des Denk­mal­schut­zes haben wir uns sehr inten­siv mit dem Gebäu­de beschäf­tigt.“

 

Quel­le: Hil­des­hei­mer All­ge­mei­ne Zei­tung, 11. Dezem­ber 2013

Veröffentlicht unter 2013

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