07. Juli 2018

Bagger schafft Platz für das neue Argentum-Haus

In Holle entsteht ein Wohnkomplex speziell für Senioren - nun hat der Abriss des alten Baubestands begonnen

Der Bag­ger greift nach dem Schorn­stein: In Hol­le wird der­zeit der Bau­platz für die Argen­tum-Wohn­an­la­ge frei­ge­räumt. FOTO: FLAU

Von Kathi Flau

Hol­le. Bevor ein neu­es Haus gebaut wer­den kann, muss das alte abge­ris­sen wer­den. Und das ist mit­un­ter eine sehens­wer­te Ange­le­gen­heit. In der Bert­hold­stra­ße 20 in Hol­le zum Bei­spiel. Da rollt der­zeit ein rie­si­ger Bag­ger über das 2800 Qua­drat­me­ter gro­ße Gelän­de und räumt gan­ze Fas­sa­den aus dem Weg.

 

Im Herbst wol­len wir hier anfan­gen zu bau­en“, erzählt Archi­tekt Hei­ko Kol­li­en. Und zwar einen Wohn­kom­plex spe­zi­ell für älte­re Men­schen, eine soge­nann­te Argen­tum-Anla­ge, von der Kreis­wohn­bau (KWG) kon­zi­piert und in Sar­stedt und Bad Salz­det­furth bereits auch gebaut.

 

Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Kauf­mann ist über­zeugt, dass er für sein Kon­zept hier eben­falls einen guten Stand­ort gefun­den hat. „Von der Alters­struk­tur her passt das hier genau.“

 

19 Wohn­ein­hei­ten, jede zwi­schen 60 und 75 Qua­drat­me­tern groß, sol­len hier ent­ste­hen – zwei davon roll­stuhl­ge­recht. Die Woh­nun­gen wer­den zwei oder drei Zim­mer haben und über einen Lau­ben­gang zu errei­chen sein, beschreibt es Kauf­mann. Auf dem Abriss­grund­stück wer­den zudem Park­plät­ze ange­legt.

 

Die sind so auf­ge­baut, dass es vie­le Mög­lich­kei­ten für die Leu­te gibt, in zen­tral gele­ge­nen Räu­men zusam­men­zu­kom­men“, sagt Kauf­mann. Die Erfah­rung, dass das gut funk­tio­nie­re und ange­nom­men wer­de, habe die KWG schon mit den bestehen­den Argen­tum-Wohn­an­la­gen gemacht.

 

Dazu kommt eine Sozi­al­sta­ti­on, die sich um die Bedürf­nis­se der Bewoh­ner küm­mern soll. „Die Mie­ter kön­nen sich die Hil­fe, die sie benö­ti­gen, qua­si zu ihren Woh­nun­gen dazu buchen“, sagt Kauf­mann.

 

Damit all das wie geplant ab Herbst 2019 rea­li­siert wer­den kann, muss aber zunächst mal der Bau­platz frei geräumt und, wie Archi­tekt Hen­ning Him­stedt bei einer Bege­hung vor Ort fest­stellt, über­haupt erst ein­mal geeb­net wer­den.

 

Von einer Sei­te zur Ande­ren hat das Grund­stück ein Gefäl­le von etwa einem Meter“, sagt er. Aller­dings nicht so, als wür­de es ihm gro­ße Sor­gen berei­ten. „Nein, nein, das ist kei­ne gro­ße Sache, das krie­gen wir dann schon hin.“ Immer eins nach dem ande­ren: Jetzt müs­sen erst ein­mal die Tei­le des alten Hau­ses abge­ris­sen wer­den, die noch ste­hen.

 

Angren­zen­de Gebäu­de­tei­le auf dem Grund­stück Num­mer 22 sol­len erhal­ten blei­ben. „Die sanie­ren wir“, meint Him­stedt, „die ste­hen ohne­hin unter Denk­mal­schutz.“ Ein Bau aus dem 19. Jahr­hun­dert.

 

Noch machen die Schutt­ber­ge auf dem Gelän­de dem Bag­ger offen­bar zu schaf­fen. Immer wie­der muss er neu anfah­ren, um die obers­ten Tei­le der Fas­sa­de zu errei­chen. Schließ­lich aber, Stück für Stück, gelingt der Abbruch.

 

Quel­le: Hil­des­hei­mer all­ge­mei­en Zei­tung, 07. JUli 2018

Veröffentlicht unter 2018

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