19. November 2014

Das Job-Center ist bis März 2015 eine Großbaustelle

Die Kreiswohnbau lässt das Ex-Kreishaus in der Kaiserstraße umbauen

Von Peter Rüt­ters

Hil­des­heim. Bis­lang weist nur ein ganz nor­ma­les Gerüst auf die Umbau­ar­bei­ten an der Kai­ser­stra­ße 15 hin. Dass im Job-Cen­ter 1,1 Mil­lio­nen Euro ver­baut wer­den, ist zumin­dest von außen nicht zu erken­nen. Doch innen wird der Alt­bau kom­plett umge­krem­pelt.

 

Zwi­schen den War­ten­den auf den Flu­ren des ehe­ma­li­gen Kreis­hau­ses flit­zen die Hand­wer­ker hin und her, Bau­ma­schi­nen lär­men, Flat­ter­bän­der ver­hin­dern den Zutritt zu einer Est­rich-Kolon­ne: „Ende März 2015 wol­len wir fer­tig sein“, sagt Bau­herr Mat­thi­as Kauf­mann von der Kreis­wohn­bau bei einem Orts­ter­min mit dem Archi­tek­ten Mat­thi­as Jung. Die Bau­ge­sell­schaft hat das Gebäu­de 2009 vom Land­kreis über­nom­men, die drei Geschos­se anschlie­ßend kom­plett ans Job-Cen­ter ver­mie­tet.

 

Die 50 Mit­ar­bei­ter der Arbeits­agen­tur sowie deren Kun­den müs­sen der­zeit wohl oder übel Unan­nehm­lich­kei­ten in Kauf neh­men. Doch der Umbau war gleich aus meh­re­ren Grün­den not­wen­dig. An ers­ter Stel­le nennt Archi­tekt Jung die Sta­bi­li­sie­rung des Unter­grunds, der für die vie­len Ris­se im Gebäu­de ver­ant­wort­lich ist. Die sind beson­ders zwi­schen den Anbau­ten des Ursprungs­ge­bäu­des aus den 1920er Jah­ren und dem Gebäu­de­trakt aus den 50er Jah­ren des ver­gan­ge­nen Jahr­hun­derts deut­lich zu sehen. Um den neu­en gesetz­li­chen Brand­schutz­be­stim­mun­gen zu genü­gen, erhält der Bau dar­über hin­aus ein zwei­tes Trep­pen­haus als Flucht­weg sowie meh­re­re Brand­schutz­tü­ren auf den Flu­ren. Die wer­den künf­tig auch über einen Fahr­stuhl zu errei­chen sein.

 

Nur im Dach­ge­schoss soll sich vor­erst nichts ändern. Dort befan­den sich frü­her drei Haus­meis­ter­woh­nun­gen, spä­ter nutz­te die Kreis­ver­wal­tung die Eta­ge als Büro­flä­che. Kauf­mann lässt der­zeit durch­rech­nen, ob im Dach­ge­schoss das neue Domi­zil der Kreis­wohn­bau ent­ste­hen könn­te. Noch hat die Wohn­bau­ge­sell­schaft ihre Zen­tra­le ein paar Häu­ser wei­ter in der Kai­ser­stra­ße 21. Doch mit den Räum­lich­kei­ten auf vier Eta­gen ist der Geschäfts­füh­rer alles ande­re als zufrie­den: „Wir haben kei­nen bar­rie­re­frei­en Zugang, ein Fahr­stuhl lässt sich dort aber nicht ein­bau­en“, nennt Kauf­mann einen Grund für einen even­tu­el­len Umzug.

 

Ein ande­rer wäre die Unter­brin­gung aller 20 Mit­ar­bei­ter der Zen­tra­le auf einer Ebe­ne. Genau das lie­ße sich durch einen wei­te­ren Umbau im ehe­ma­li­gen Kreis­haus rea­li­sie­ren. Aus Sicht des Archi­tek­ten spricht jeden­falls nichts gegen die­sen Plan. Eine Bau­zeich­nung hat Jung bereits der Kreis­wohn­bau über­reicht. Die lässt nun Kos­ten ermit­teln, will anschlie­ßend ent­schei­den, ob es in der Kai­ser­stra­ße 15 einen wei­te­ren Bau­ab­schnitt geben wird: „Das ist aller­dings noch Zukunfts­mu­sik. Zuerst wol­len wir das jet­zi­ge Pro­jekt voll­enden“, sagt Geschäfts­füh­rer Kauf­mann.

 

Quel­le: Hil­des­hei­mer All­ge­mei­ne Zei­tung, 19. Novem­ber 2014

Veröffentlicht unter 2014

Liebe Kundinnen und Kunden,
liebe Geschäftspartner,

 

seit dem 11.05.2020 haben wir unsere Geschäftsstellen wieder für den Publikumsverkehr geöffnet.
Bitte nutzen Sie dieses Angebot im Interesse Ihres eigenen Schutzes und des Schutzes unserer Mitarbeiter nur, wenn Ihr persönliches Erscheinen nicht vermeidbar ist. Ansonsten sind wir auch gern per Telefon oder Mail für Sie da.
Wenn Sie uns besuchen, bitten wir Sie
- einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen,
- sich in die vorgeschriebene Besucherliste einzutragen und
- die Abstandsvorschriften (>1,50m)
zu beachten.
Vielen lieben Dank und bleiben Sie gesund.
Ihre kwg