29. Juni 2018

Ins Kipphut-Hochhaus kommt auch eine Kinderkrippe

Vorarbeiten für den Bau sollen noch in diesem Jahr beginnen / Kreiswohnbau plant jetzt nur noch mit 22 statt 26 Wohnungen

So stellt sich der Archi­tekt das fünf­te Kipp­hut-Hoch­haus vor.

Von Sebas­ti­an Knop­pik Sar­stedt.

 

Die vor­be­rei­ten­den Arbei­ten für den Bau des fünf­ten Kipp­hut-Hoch­hau­ses sol­len noch in die­sem Jahr begin­nen. „Ich gehe davon aus, dass wir in die­sem Jahr noch mit Bag­gern anrü­cken wer­den“, sagt Kreis­wohn­bau-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Kauf­mann. Inzwi­schen sind auch die Plä­ne für das Groß­pro­jekt kon­kre­ter gewor­den: Dort sol­len – außer den Woh­nun­gen – nicht nur Wohn­grup­pen für Älte­re ent­ste­hen, son­dern auch eine Kin­der­krip­pe. 7,5 Mil­lio­nen Euro soll das Pro­jekt nach Kreis­wohn­bau-Anga­ben kos­ten. Des­sen Abschluss ist noch offen.

 

Bis­lang gab es noch Fra­ge­zei­chen hin­ter dem Pro­jekt, weil sich unter dem Boden eine Alt­de­po­nie befin­det. Doch die­se Hür­de ist laut Kauf­mann inzwi­schen genom­men. „Das ist alles abge­schlos­sen“, ver­si­chert er. Ver­än­dert haben sich inzwi­schen die Pla­nun­gen für die Nut­zung. Von Anfang an war klar, dass es in dem Gebäu­de ein Wohn­grup­pen­pro­jekt für älte­re Men­schen geben soll. Anders als zunächst geplant, wird es dort zu jedem Zim­mer ein eige­nes Bad geben. Das wie­der­um führt dazu, dass statt der geplan­ten zwölf nur zehn Par­tei­en in den Wohn­grup­pen im ers­ten Ober­ge­schoss Platz fin­den wer­den.

 

Hin­zu­ge­kom­men zu den Pla­nun­gen ist eine Kin­der­krip­pe, die im Erd­ge­schoss unter­ge­bracht wer­den soll. Die Kreis­wohn­bau arbei­tet bei dem Nut­zungs­kon­zept für das Hoch­haus mit einem Wohl­fahrts­ver­band zusam­men. Die­ser habe die Kom­bi­na­ti­on aus Senio­ren-WG und Kin­der­krip­pe vor­ge­schla­gen, berich­tet Kauf­mann. „Da gibt es Anbin­dungs­punk­te.“

 

Wel­cher Ver­band die Ein­rich­tun­gen betrei­ben wird, will der Geschäfts­füh­rer noch nicht ver­ra­ten, da der Ver­trag noch nicht unter­schrie­ben sei. Nur so viel: „Es ist ein nam­haf­ter.“

 

Durch die zusätz­li­che Ein­rich­tung wird die Zahl der Woh­nun­gen in dem 24 Meter hohen Gebäu­de etwas sin­ken. Ursprüng­lich geplant waren 26 Woh­nun­gen. Nun sol­len es 22 wer­den, in jeder Eta­ge vier, im Dach­ge­schoss zwei. Park­plät­ze wer­den in einer Tief­ga­ra­ge ent­ste­hen. Alle Woh­nun­gen sol­len bar­rie­re­frei erreich­bar sein.

 

■Woh­nun­gen in der Fried­rich-Ebert-Stra­ße: Das Kipp­hut-Hoch­haus ist nicht das ein­zi­ge geplan­te Pro­jekt der Kreis­wohn­bau in Sar­stedt. Das Unter­neh­men hat ein Grund­stück in der Fried­rich-Ebert-Stra­ße gekauft. Eine Vil­la auf dem Grund­stück soll wei­ter­ver­kauft wer­den. Den weit­läu­fi­gen Gar­ten will die Kreis­wohn­bau bebau­en las­sen. Dort sind 17 bis 18 Woh­nun­gen geplant. Eine Bau­vor­anfra­ge zu dem Pro­jekt habe der Land­kreis gera­de erst posi­tiv beschie­den.

 

■ Bau­hof-Gelän­de: Offen ist hin­ge­gen noch, ob ein wei­te­rer Plan des Unter­neh­mens in Sar­stedt umge­setzt wer­den kann. Kauf­mann plant, vier Häu­ser auf dem ehe­ma­li­gen Bau­hof-Gelän­de mit ins­ge­samt 40 Woh­nun­gen zu bau­en. Ein­be­zie­hen in das Pro­jekt will er das benach­bar­te Feu­er­wehr­haus und dort eine sozia­le Ein­rich­tung unter­brin­gen. Das Gebäu­de ist aber auch als neu­es Domi­zil für meh­re­re Musik­ver­ei­ne im Gespräch.

 

Kauf­mann wür­de trotz­dem ger­ne das Gebäu­de in sein Pro­jekt inte­grie­ren, wie er jetzt auf Anfra­ge sagt: „Das ist aber kein K.o.-Kriterium.“ Die Woh­nun­gen auf dem Bau­hof­ge­län­de könn­ten also auch dann ent­ste­hen, wenn das alte Feu­er­wehr­haus nicht mit­ge­nutzt wer­den kann.

 

Quel­le: Sar­sted­ter Anzei­ger der Hil­des­hei­mer All­ge­mei­nen Zei­tung, 29. Juni 2018

Veröffentlicht unter 2018

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