13. Oktober 2017

Musterbeispiel Argentum

KWG und Gäste feiern Richtfest am 6,5 Millionen Euro schweren Bauprojekt

Rund 6,5 Mil­lio­nen Euro wird das Groß­pro­jekt Argen­tum kos­ten, etwa ein Drit­tel davon sind schon ver­baut: Zeit für das Richt­fest. Bür­ger­meis­ter Rolf Pfeif­fer (v.l.), KWG-Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der Klaus Bru­er und KWG-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Kauf­mann beto­nen die Bedeu­tung, die dem Mul­ti­funk­ti­ons­ge­bäu­de in Elzes Innen­stadt ein­mal zukom­men soll. Fotos: Appel

Von Sven Appel

ELZE. Seit einem drei­vier­tel Jahr wird in Elzes Innen­stadt gebud­delt und gebaut: Ges­tern nun fei­er­te die Kreis­wohn­bau­ge­sell­schaft (KWG) mit zahl­rei­chen Gäs­ten am Argen­tum Richt­fest.

 

Höher wird das Gebäu­de nicht mehr, nur noch schö­ner“, ver­wies KWG-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Kauf­mann dar­auf, dass der Roh­bau voll­endet ist.

 

Eini­ge Über­ra­schun­gen habe es gege­ben, die den Bau um etwa zehn Wochen zurück­ge­wor­fen hät­ten, erin­ner­te er an his­to­ri­sche Fun­de. Doch ange­sichts eines Pro­jekt- Vor­lau­fes von fast einem hal­ben Jahr­zehnt sei­en die­se Hür­den ver­gleichs­wei­se nied­rig gewe­sen.

 

Zahl­rei­che Gäs­te, etwa Elzer Rats­mit­glie­der, Land­rat Olaf Levo­nen sowie Ver­tre­ter der künf­ti­gen gewerb­li­chen Nut­zer, freu­en sich über den Bau­fort­schritt.

KWG-Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der Klaus Bru­er beton­te die Bedeu­tung, die dem Argen­tum in der Stadt Elze zukommt. Es sei ein Mus­ter­bei­spiel dafür, wie es Bür­ger­meis­ter und Rat gelun­gen sei, die Innen­stadt lebens- und lie­bens­wer­ter zu machen. „Es ist ein Anstoß, der hof­fent­lich von vie­len Klein­städ­ten nach­ge­ahmt wird“, lob­te Bru­er.

 

Denn das vier­te Gebäu­de in der KWG-Argen­tum-Rei­he glän­ze mit der Kom­bi­na­ti­on von Woh­nen – es ent­ste­hen 17 Zwei- und Drei­zim­mer- Woh­nun­gen – und gewerb­li­cher Nut­zer. Ins Gebäu­de zie­hen die Spar­kas­se­fi­lia­le, ein Fri­seur, eine ASB-Tages­pfle­ge und Ärz­te.

 

Die­sen Faden nahm Bür­ger­meis­ter Rolf Pfeif­fer auf: Aus wohn­li­cher, wirt­schaft­li­cher und stadt­po­li­ti­scher Sicht ver­spre­che man sich vom Argen­tum viel. „Es ist heu­te ein ers­ter gro­ßer Schritt in der Städ­te­bau­för­de­rung“, zeig­te sich Pfeif­fer glück­lich, dass ein lan­ger Ver­hand­lungs- und Pla­nungs­weg abge­schlos­sen ist.

 

Das Argen­tum tra­ge zu einer bes­se­ren ärzt­li­chen Ver­sor­gung in Elze und einer höhe­ren Lebens­qua­li­tät bei.

 

Quel­le: Lei­ne-Deis­ter-Zei­tung, 13. Okto­ber 2017

Veröffentlicht unter 2017