24. Januar 2019

Neues Baugebiet in Diekholzen: 40 Grundstücke geplant

Gemeinde will 30 000 Euro für die Planungskosten bereitstellen – die Lokalpolitiker stimmen einhellig dafür / Baubeginn voraussichtlich 2020

So ähn­lich wie das Wohn­ge­biet Kla­ges­berg in Bari­en­ro­de könn­te ein wei­te­res in der Gemein­de Diek­hol­zen aus­se­hen. FOTO: ALEXANDER RATHS

Von Alex­an­der Raths

Diek­hol­zen. Die Gemein­de Diek­hol­zen soll wach­sen. Neben dem geplan­ten Wohn­ge­biet „Am Bahn­berg“ im Haupt­ort hat sich die Kom­mu­ne ein wei­te­res für das Jahr 2020 vor­ge­nom­men. 30000 Euro will sie für Pla­nungs­kos­ten die­ses Bau­ge­biets bereit­stel­len. Der Tech­nik­aus­schuss hat die­se Inves­ti­ti­on am Diens­tag­abend ein­stim­mig gebil­ligt.

 

Etwa 40 Bau­plät­ze für Ein­fa­mi­li­en- und drei für Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser sind vor­ge­se­hen. Der Bereich ist mit dem Wohn­ge­biet Kla­ges­berg ver­gleich­bar“, erklär­te Bau­amts­lei­ter Klaus Bar­tels am Ran­de der Sit­zung. Die Grund­stü­cke wer­den vor­aus­sicht­lich zwi­schen 550 und 750 Qua­drat­me­ter groß sein. Die Gemein­de geht davon aus, dass die Immo­bi­li­en auf gro­ßes Inter­es­se sto­ßen dürf­ten. Denn sie lie­gen im Speck­gür­tel von Hil­des­heim. Wo genau in der Gemein­de das Bau­ge­biet ent­ste­hen soll, ist noch offen. Klar ist aber schon jetzt, dass es nicht im Kern­ort erschlos­sen wer­den muss. So etwa könn­te auch Söh­re in Fra­ge kom­men.

 

Die Pla­nungs­kos­ten für das Gelän­de im Bereich der Ex-Lun­gen­kli­nik „Am Bahn­berg“ bezif­fert Bar­tels auf rund 75 000 Euro. Auch die­ser Inves­ti­ti­on stimm­te der Tech­nik­aus­schuss zu. Die­se Flä­che ist 55 000 Qua­drat­me­ter groß. Wie vie­le Wohn­häu­ser dort errich­tet wer­den, ist noch offen. Bis­lang waren fast 160 Woh­nun­gen in etwa 50 Dop­pel-, Rei­hen- oder Ein­fa­mi­li­en­häu­sern im Gespräch, doch die Gemein­de will die­se Plä­ne um ein Drit­tel abspe­cken.

 

Ein wei­te­res Pro­jekt ist ein neu­es Feu­er­wehr­haus in Söh­re. Für die Bau­vor­be­rei­tung und die Grund­stücks­er­schlie­ßung sieht die Ver­wal­tung 50 000 Euro vor. Das Vor­ha­ben soll eben­falls im Jahr 2020 umge­setzt wer­den. Zudem steht in die­sem Jahr die Sanie­rung des Rad­wegs zwi­schen Diek­hol­zen und Söh­re auf dem Pro­gramm, die mit etwa 90 000 Euro zu Buche schlägt. Reno­viert wer­den sol­len über­dies das Ein­woh­ner­mel­de- und das Stan­des­amt im Ver­wal­tungs­ge­bäu­de – die Kos­ten: 20 000 Euro. Eben­falls vor­ge­se­hen ist eine Mit­tel­in­sel am Orts­ein­gang von Söh­re (Him­mel­reich), um dort Raser aus­zu­brem­sen. Die­ses Vor­ha­ben schlägt mit 25 000 Euro zu Buche.

 

Dar­über hin­aus will die Gemein­de wie berich­tet in den Hoch­was­ser­schutz – zwei Regen­rück­hal­te­be­cken – und den bar­rie­re­frei­en Aus­bau von sie­ben Bus­hal­te­stel­len ins­ge­samt 850 000 Euro inves­tie­ren.

 

Über alle die­se Pro­jek­te ist mit der Zustim­mung des Tech­nik-Aus­schus­ses am Diens­tag aber noch nicht ent­schie­den wor­den, der Gemein­de­rat hat das letz­te Wort.

 

Quel­le: Hil­des­hei­mer All­ge­mei­ne Zei­tung, 24. Janu­ar 2019

Veröffentlicht unter 2019