05. Oktober 2020

Ort der Begegnung“

Richtfest beim „Argentum Brunnenhof“ in Nordstemmen

Der Argen­tum-Roh­bau steht, der Richt­kranz flat­tert im Wind: Gemein­de­bür­ger­meis­te­rin Nico­le Dom­brow­ski und KWG-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Kauf­mann sind sich sicher, dass das Argen­tum „Brun­nen­hof“ den Kern­ort berei­chern wird. Kauf­mann (klei­nes Bild, von links), Orts­bür­ger­meis­ter Bern­hard Fle­gel, Alt-Bür­ger­meis­ter Nor­bert Pal­len­tin und Dom­brow­ski sto­ßen beim Richt­fest auf das wei­te­re Gelin­gen des Pro­jekts an. FOTOS: APPEL

VON SVEN APPEL

Nordstem­men – KWG-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Kauf­mann strahl­te am Frei­tag­nach­mit­tag mit der Son­ne um die Wet­te, immer­hin gab es einen klei­nen Mei­len­stein auf dem Grund­stück der ehe­ma­li­gen Gärt­ne­rei Ewald an der Brun­nen­stra­ße zu fei­ern: der Roh­bau des Argen­tums steht, der Richt­kranz flat­tert im Wind. „Das Argen­tum ist ein Kon­zept für Orts­ker­ne. Ich bin mir sicher, dass auch die­ses Argen­tum eine gan­ze Men­ge Men­schen mehr in den Orts­kern Nordstem­men brin­gen wird“, blick­te Kauf­mann zuver­sicht­lich in die nähe­re Zukunft. Ab Juni 2021 kön­nen die 19 bar­rie­re­frei­en Zwei- bis Drei­zim­mer­woh­nun­gen in Grö­ßen von 61 bis 87 Qua­drat­me­tern bezo­gen wer­den. Inter­es­sen­ten gibt es offen­sicht­lich genug: Schon jetzt weiß die Kreis­wohn­bau­ge­sell­schaft von 70 Bewer­bun­gen zu berich­ten. „Wir sam­meln die Inter­es­sen­ten und schal­ten irgend­wann auf ‚scharf’. Dann geht es nach dem Wind­hund­prin­zip“, erläu­ter­te Kauf­mann das Ver­ga­be­ver­fah­ren.

 

Doch über das rei­ne Woh­nen hin­aus soll das „Argen­tum Brun­nen­hof“, so der Name der Anla­ge, auch eine Art Pfle­ge­stütz­punkt mit Café beher­ber­gen – und so laut Kauf­mann zu einem „Ort der Begeg­nung“ wer­den. Wenn­gleich die Trä­ger­schaft noch unge­klärt ist, ist zumin­dest klar, wo Café und Co. unter­ge­bracht sein wer­den: Hier kommt das alte Fach­werk­haus neben dem zwei­ge­schos­si­gen Neu­bau ins Spiel. „Toll, dass das Fach­werk erhal­ten bleibt“, freu­te sich die neue Gemein­de­bür­ger­meis­te­rin Nico­le Dom­brow­ski. Aller­dings bringt die Alt­sub­stanz auch das eine oder ande­re Pro­blem mit sich: Der Zustand des alten Gebäu­des war doch deut­lich schlech­ter gewe­sen als ursprüng­lich ange­nom­men. Dies schlägt sich in Mehr­kos­ten von 150 000 Euro nie­der, wie Kauf­mann bilan­ziert und zugleich rela­ti­viert: „Wir geben für das gan­ze Pro­jekt rund 4,8 Mil­lio­nen Euro aus, so dass die­se Mehr­kos­ten als über­schau­bar bezeich­net wer­den kön­nen.“ Einen Mehr­wert in Sachen Ästhe­tik möch­te man mit dem namens­ge­ben­den Brun­nen, momen­tan eher ein unschein­ba­res Loch auf dem Gelän­de, schaf­fen: „Die­ser wird spä­ter aus der Erde ragen und auch beleuch­tet“, ver­spricht Kauf­mann. Doch zuvor ste­hen ein­deu­tig ande­re Arbei­ten im Fokus: Nach­dem beim Fach­werk­haus der Dach­stuhl erle­digt ist, steht jetzt die Fas­sa­den­sa­nie­rung an. Beim Neu­bau geht es jetzt in den erwei­ter­ten Roh­bau sowie den Ein­bau der Fens­ter, so dass das Gebäu­de als­bald geschlos­sen ist. Obwohl man mini­mal hin­ter dem Zeit­plan liegt, soll­te einer Fer­tig­stel­lung zum kom­men­den Juni – 26 Mona­te nach Bau­be­ginn – nichts im Wege ste­hen, sind sich die Pla­ner sicher.

 

Quel­le: Lei­ne-Deis­ter-Zei­tung, 05. Okto­ber 2020

Veröffentlicht unter 2010

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