05. Juni 2019

Sarstedter Neubau soll hoch hinaus

Am Kipphut entsteht ein Wohnhaus mit acht Etagen – das fünfte in einer Reihe mit je mindestens 20 Wohneinheiten

Da oben beginnt das Erd­ge­schoss (von links): Hei­ke Bren­ne­cke, Mat­thi­as Kauf­mann und Ste­fan Mai. FOTO: KATHI FLAU

Von Kathi Flau

Sar­stedt. Sar­stedt wächst. Nicht nur in der Flä­che, auch in die Höhe. Die mög­li­che Aus­deh­nung der Stadt für neu­en Wohn­raum sei begrenzt, wie Bür­ger­meis­te­rin Hei­ke Bren­ne­cke bei einem Orts­ter­min sagt: „Über die B6 kön­nen wir nicht, über den Kali­berg auch nicht, und ich den­ke, wir soll­ten auch nicht näher an ande­re Orte her­an­rü­cken.“

 

Auch des­halb sei­en sich die Stadt Sar­stedt und die Kreis­wohn­bau­ge­sell­schaft Hil­des­heim (kwg) schnell einig gewor­den, den Hoch­häu­sern in der Stra­ße Am Kipp­hut noch ein wei­te­res in der­sel­ben Höhe hin­zu­zu­fü­gen. Wobei es sich laut Mat­thi­as Kauf­mann per Defi­ni­ti­on gar nicht um ein Hoch­haus han­delt. „Rein for­mal ist es ein hohes Haus, aber kein Hoch­haus.“ Ins­ge­samt 22 Woh­nun­gen, eine Krip­pe und eine Wohn­grup­pe für zwölf bis 15 pfle­ge­be­dürf­ti­ge Men­schen, die noch mög­lichst selbst­be­stimmt leben wol­len, aber den­noch Unter­stüt­zung brau­chen, sol­len ent­ste­hen.

 

Auch das Drum­her­um soll dafür sor­gen, dass das Woh­nen hier attrak­tiv wird – ins­be­son­de­re für jun­ge Fami­li­en mit Kin­dern, wie Bren­ne­cke hofft: „Na klar, das ist schon unser Wunsch bei die­sem Bau­vor­ha­ben. Des­halb bie­ten wir den Fami­li­en gleich neben­an auch noch eine Kita.“ Und 35 bis 40 Stell­plät­ze für Autos sol­len eben­falls neu ent­ste­hen, ergänzt Mat­thi­as Kauf­mann von der kwg.

 

Er sei ohne­hin froh, dass sich das Pro­jekt in Koope­ra­ti­on mit Bren­ne­cke so pro­blem­los rea­li­sie­ren las­se. „Das ist schon was Beson­de­res“, meint er. Und zwar kon­kret des­halb, weil sich zum Einen der Grund­stücks­kauf für die kwg unpro­ble­ma­tisch gestal­te­te, das Land gehör­te zur Hälf­te der Stadt.

 

Und dann auch des­halb, „weil wir hier weder archäo­lo­gi­sche Fun­de gemacht haben, die nicht sel­ten einen Bau ver­hin­dern, aber auch kei­ne Boden­be­las­tung durch Alt­las­ten oder Rück­stän­de hat­ten“, wie Bren­ne­cke sagt. „Wir konn­ten mit dem Bau ein­fach los­le­gen.“

 

Der soll im Herbst 2020 bezugs­fer­tig sein, erklärt Kauf­mann. Dann wer­de man zu orts­üb­li­chen Miet­prei­sen hier ein­zie­hen kön­nen – mit gut 8 bis 9 Euro pro Qua­drat­me­ter rech­nen Stadt und kwg der­zeit. „Und das Bes­te wird das obers­te Geschoss sein“, ist Kauf­mann über­zeugt. „Die Aus­sicht von da oben ist ein­fach groß­ar­tig.“

 

Quel­le: Hil­des­hei­mer All­ge­mei­ne Zei­tung, 05.Juni 2019

Veröffentlicht unter 2019

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