30. November 2015

Sicheres Wohnen: Kreiswohnbau für Sibbesser Immobilie ausgezeichnet

Ehrung durch Ministerin: Erstmals Auszeichnung für Haus, das nicht in der Stadt liegt und kein Neubau ist

Ausgezeichnetes Wohnhaus in Sibbesse: Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz übergibt die Urkunde an Kreiswohnbau-Geschäftsführer Matthias Kaufmann.

Aus­ge­zeich­ne­tes Wohn­haus in Sib­bes­se: Nie­der­sach­sens Jus­tiz­mi­nis­te­rin Ant­je Nie­wisch-Lenn­artz über­gibt die Urkun­de an Kreis­wohn­bau-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Kauf­mann.

(jan/r) Sibbesse/Hannover. Die Kreis­wohn­bau GmbH erhält nach 2014 bereits zum zwei­ten Mal das nie­der­säch­si­sche Qua­li­täts­sie­gel für siche­res Woh­nen. Kreis­wohn­bau-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Kauf­mann nahm die Aus­zeich­nung für das Gebäu­de Fried­rich-Ebert-Stra­ße 1/1A in Sib­bes­se am Mitt­woch von Nie­der­sach­sens Jus­tiz­mi­nis­te­rin Ant­je Nie­wisch-Lenn­artz ent­ge­gen.

 

Ziel die­ses Qua­li­täts­sie­gels – das es seit 2010 gibt und mitt­ler­wei­le 27-mal ver­lie­hen wur­de – ist es, Wohn­pro­jek­te in Städ­ten und Gemein­den, die eine hohe Lebens­qua­li­tät auf­wei­sen und aktiv an einem sozia­len Umfeld arbei­ten, aus­zu­zeich­nen. Das Beson­de­re bei der jet­zi­gen Ver­lei­hung ist, dass es sich bei dem Objekt in Sib­bes­se nicht um einen Neu­bau und um kei­ne Immo­bi­lie in einer Stadt­la­ge han­delt. Zum ers­ten Mal wur­de eine soge­nann­te Bestands­im­mo­bi­lie aus­ge­zeich­net.

 

Das Haus in der Fried­rich-Ebert-Stra­ße 1/1 A wur­de sei­ner­zeit in zwei Bau­ab­schnit­ten, näm­lich 1975 und 1982 errich­tet. In 2014 ließ die Kreis­wohn­bau das Gebäu­de umfas­send ener­ge­tisch sanie­ren und einen Auf­zug ein­bau­en. Die­se Maß­nah­me erfolg­te in enger Abstim­mung mit dem Lan­des­kri­mi­nal­amt, um den erfor­der­li­chen Sicher­heits­kri­te­ri­en gerecht zu wer­den. Durch effek­ti­ve bau­li­che und tech­ni­sche Maß­nah­men sind der Schutz und das Sicher­heits­ge­fühl der über­wie­gend älte­ren Mie­te­rin­nen und Mie­ter deut­lich erhöht wor­den. Dabei ist das Augen­merk nicht nur auf die Immo­bi­lie gerich­tet, auch die Außen­an­la­gen sind über­sicht­lich gestal­tet und groß­zü­gig beleuch­tet. „Die gefühl­te Sicher­heit, das gegen­sei­ti­ge auf­ein­an­der Auf­pas­sen und sich ver­ant­wort­lich füh­len wird somit wesent­lich erleich­tert“ berich­tet Kauf­mann. Neben die­ser sozia­len Kon­trol­le wer­den damit auch gleich die Haus­ge­mein­schaft und das Mit­ein­an­der gestärkt.

 

Durch die Sanie­rung haben Sie mit rela­tiv gerin­gem Auf­wand viel Posi­ti­ves für die Sicher­heit und Lebens­qua­li­tät der Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner bewirkt“, lob­te die Minis­te­rin bei der Preis­ver­lei­hung. Dass die Miet­kos­ten mit einer Kalt­mie­te von etwa fünf Euro pro Qua­drat­me­ter rela­tiv nied­rig geblie­ben sind, füh­re schließ­lich zu einer „Win-Win-Situa­ti­on für Woh­nungs­un­ter­neh­men und Kun­den“. Kauf­mann nahm die Ehrung erfreut gemein­sam mit sei­nem Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­den, Klaus Bru­er, ent­ge­gen.

 

Quel­le: Kehr­wie­der am Sonn­tag, 29. Novem­ber 2015

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