10. Juli 2019

Spielen und toben auf fast 680 Quadratmetern

Kita-Vergrößerung möglich / Elf Monate Bauzeit angepeilt

Prä­si­dent trifft Gras­hüp­fer: Bernd Beus­hau­sen als Ver­tre­ter des DRK-Kreis­ver­ban­des nimmt Kon­takt zu den künf­ti­gen Kita-Nut­zern auf. FOTOS: APPEL

VON SVEN APPEL

Elze – Ange­sichts der Nach­fra­ge auf dem Bau­sek­tor sei es der­zeit eine Her­aus­for­de­rung, kos­ten­güs­tig zu bau­en. „Immer­hin haben wir wenigs­tens Hand­wer­ker bekom­men“, mein­te Mat­thi­as Kauf­mann, Geschäfts­füh­rer der Kreis­wohn­bau­ge­sell­schaft und zugleich Pro­ku­rist der Gesell­schaft für Kom­mu­na­le Immo­bi­li­en Hil­des­heim (GKHi). Die GKHi, die inzwi­schen aus elf Kom­mu­nen als Gesell­schaf­tern besteht, ist beim

Vom Nach­wuchs für die Nach­welt: Die Gras­hüp­fer haben etwas für die Zeit­kap­sel vor­be­rei­tet.

Bau-Pro­jekt am Heils­wan­nen­weg von der Stadt Elze als Gene­ral­über­neh­mer beauf­tragt wor­den. Die Pro­jekt­steue­rung obliegt der KWG. Die­sem Modell sei es zu ver­dan­ken, so Kauf­mann, dass in punc­to Preis beim Kita-Neu­bau in Elze ein klein wenig gespart wer­den konn­te, denn in Din­gel­be rea­li­sier­te die GKHI bereits das Vor­bild des Elzer Gebäu­des. Der Kita-Neu­bau auf dem Gelän­de der frü­he­ren Adolf- Grim­me-Schu­le sei fast iden­tisch mit dem Vor­bild. Ein wesent­li­cher Unter­schied besteht aber doch: In Elze besteht die Opti­on der Erwei­te­rung, so dass durch eine mög­li­che bau­li­che Ver­grö­ße­rung der Kin­der­ta­ges­stät­te im Bedarfs­fall eine

Ver­trau­en und Zusam­men­ar­beit kenn­zeich­nen laut KWG-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Kauf­mann die Pro­jek­t­um­set­zung.

wei­te­re Grup­pe am Heils­wan­nen­weg unter­ge­bracht wer­den könn­te. Kauf­mann zeigt sich vom GKHi-Modell über­zeugt: Sei­nen Erfah­run­gen nach sei die­se Art der kom­mu­na­len Zusam­men­ar­beit lan­des­weit „fast ein­zig­ar­tig“, „sehr erfolg­reich“ und ein Garant dafür, Pro­jek­te schnell und zuver­läs­sig umset­zen zu kön­nen. Rund elf Mona­te haben sich die Ver­ant­wort­li­chen als Zeit­fens­ter für den Kita- Neu­bau vor­ge­nom­men. Ende 2017 sei die GKHi im Form der Mach­bar­keits­stu­die, die unter ande­rem unter die Lupe genom­men hat­te, inwie­weit eine Kin­der­ta­ges­stät­te auf dem etwa 4 4000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Gelän­de der frü­he­ren För­der­schu­le rea­li­siert wer­den kann, mit ins Boot gekom­men. Nach­dem die Stadt das Gelän­de vom Land­kreis erwor­ben hat­te und das Schul­ge­bäu­de den Abriss­bag­gern zum Opfer

Flei­ßi­ge Hand­wer­ker: Bür­ger­meis­ter Rolf Pfeif­fer und KWG-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Kauf­mann gehen unter die Mau­rer.

gefal­len war, bekam die GKHi Ende 2018 den Pla­nungs­auf­trag über­tra­gen, der nun im Früh­jahr im Bau­start mün­de­te. Eine Net­to­grund­flä­che von fast 680 Qua­drat­me­tern steht für die drei Kin­der­gar­ten­grup­pen und die Krip­pen­grup­pe zur Ver­fü­gung, etwas mehr als 100 Qua­drat­me­ter davon gehen auf das Kon­to des gro­ßen Bewe­gungs­raums bezie­hungs­wei­se Forums im Ein­gangs­be­reich.

 

Quel­le: Lei­ne-Deis­ter-Zei­tung, 10. Juli 2019

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