20. November 2011

Wohnungen statt Klassenzimmer

Kreiswohnbau ist an Hauptschule Alter Markt interessiert

Hil­des­heim (hei). Die Kreis­wohn­bau möch­te ein Gelän­de in aller­bes­ter Innen­stadt­la­ge neu bebau­en. Es geht um die Haupt­schu­le Alter Markt, deren Ende der Rat bereits beschlos­sen hat. In zwei Jah­ren sol­len die letz­ten Schü­ler in die jet­zi­ge Don-Bosco-Schu­le umzie­hen – und dann ist ein Are­al in unmit­tel­ba­rer Nähe der Welt­erbe­stät­ten frei. „Das ist die Keim­zel­le der alten Stadt“, schwärmt Mat­thi­as Kauf­mann, Geschäfts­füh­rer der Kreis­wohn­bau. Die Lage sei höchst attrak­tiv für Wohn­be­bau­ung.

 

Wohnungen statt Klassenzimmer

Woh­nun­gen statt Klas­sen­zim­mer

Für die wür­de sein Unter­neh­men gern sor­gen. Kauf­mann kann sich klei­ne Woh­nun­gen vor­stel­len, „bar­rie­re­frei natür­lich“. Auch Stu­den­ten­woh­nun­gen sei­en denk­bar – fest­le­gen­will er sich noch nicht. Die Kreis­wohn­bau ist dar­an inter­es­siert, das städ­ti­sche Grund­stück zu kau­fen und neu zu gestal­ten. Ein aus den 90er Jah­ren stam­men­der Teil des Schul­ge­bäu­des kön­ne wei­ter­ge­nutzt wer­den. Der Rest wür­de abge­ris­sen und durch Neu­bau­ten ersetzt. Über einen Kauf­preis, betont Kauf­mann, habe die Kreis­wohn­bau mit der Stadt bis­lang nicht gespro­chen.

 

Dazu sei es auch noch viel zu früh, fin­det Ober­bür­ger­meis­ter Kurt Machens: „Über einen Ver­kauf­ma­chen wir uns der­zeit noch gar kei­ne Gedan­ken.“ Als ers­tes müs­se man prü­fen, was auf dem Gelän­de alles mög­lich sei. Dazu soll die Kreis­wohn­bau im Auf­trag der Stadt einen städ­te­bau­li­chen Wett­be­werb aus­rich­ten.

 

Dabei kön­nen Archi­tek­ten Ideen für die Innen­stadt­la­ge ent­wi­ckeln. Beim Wett­be­werb gehe es um die Gestal­tung des Plat­zes und Woh­nungs­bau, sag­te Machens. „Aber wir wol­len vor­ab gar nichts aus­schlie­ßen.“ Den Alten Markt emp­fin­det die Stadt der­zeit als wenig geglückt. „Hin­ter­hof­cha­rak­ter“ habe der Platz am Kai­ser­haus der­zeit, bedau­ert Machens.

 

Fin­ger­spit­zen­ge­fühl müs­sen die Pla­ner mit zwei Bau­denk­mä­lern bewei­sen: In die jet­zi­ge Schul­fas­sa­de ein­ge­baut ist ein Renais­sance- Erker – und auf dem Schul­hof hat eine mit­tel­al­ter­li­che Keme­na­te die Jahr­hun­der­te über­dau­ert.

 

Pres­se­mit­tei­lung der Hil­des­hei­mer All­ge­mei­ne Zei­tung vom 19.11.2011

 

Veröffentlicht unter 2011

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