10. Juli 2019

Zeitkapsel im Kita-Mauerwerk

„Verspätete Grundsteinlegung“: Neubau für rund zwei Millionen Euro wächst

Die künf­ti­gen Nut­zer des Kita-Neu­baus am Heils­wan­nen­weg tes­ten schon mal die Akus­tik: Mäd­chen und Jun­gen der Elzer DRK-Kita tra­gen mit Gesang und Tanz zur sym­bo­li­schen „Grund­stein­le­gung“ bei.

VON SVEN APPEL

Elze – Mona­te, bevor die neue Kin­der­ta­ges­stät­te ein­ge­weiht wird, haben die „Gras­hüp­fer“ schon ihren ers­ten Ein­satz im Gebäu­de: Sie sin­gen und tan­zen just an jener Stel­le des Roh­baus, an der spä­ter ihr Bewe­gungs­raum bezie­hungs­wei­se das Forum der Kin­der­ta­ges­stät­te sein wird. „Ihr seid genau in dem Raum, den ihr in Zukunft am meis­ten zum Tan­zen und Toben nut­zen wer­det“, erklär­te Bür­ger­meis­ter Rolf Pfeif­fer den Mäd­chen und Jun­gen von der Elzer DRK-Kita. Die­se waren aller­dings nicht auf die Bau­stel­le am Heils­wan­nen­weg gekom­men, um schon mal Akus­tik und Boden­be­lag zu tes­ten. Viel­mehr woll­ten die künf­ti­gen Nut­zer des Neu­baus beim his­to­ri­schen Moment der Grund­stein­le­gung dabei sein.

 

Bot­schaf­ten für die Nach­welt: Bür­ger­meis­ter Rolf Pfeif­fer und KWG-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Kauf­mann ver­sen­ken die Zeit­kap­sel im Mau­er­werk.

Für eine Grund­stein­le­gung sind wir fast etwas spät dran. Die Mau­rer waren ein­fach schon sehr flei­ßig“, mein­te Mat­thi­as Kauf­mann, Geschäfts­füh­rer der Kreis­wohn­bau und zugleich Ver­tre­ter der GKHi, ange­sichts des fort­ge­schrit­te­nen Mau­er­werks. Nichts­des­to­trotz fand sich natür­lich noch ein Plätz­chen, an dem die kup­fer­ne Zeit­kap­sel ver­senkt wer­den konn­te. In die­ser waren nicht nur Bau­plä­ne und LDZ-Arti­kel zur Vor­ge­schich­te des Gebäu­des sowie Mün­zen mit dem Prä­ge­jahr 2019, son­dern auch ein Bei­trag der Kin­der­gar­ten­kin­der. So sind die Namen der ers­ten Nut­zer der ent­ste­hen­den Kin­der­ta­ges­stät­te für die Nach­welt fest­ge­hal­ten. Bür­ger­meis­ter Rolf Pfeif­fer ord­ne­te die Beson­der­heit eines Kita-Neu­baus in der Elzer Stadt­ge­schich­te ein: Letzt­ma­lig habe die Kom­mu­ne 1958 ein Gebäu­de für die Kin­der­be­treu­ung gebaut – „ansons­ten haben wir nur Bestehen­des umge­baut“. Wie es der Zufall so will, han­del­te es sich 1958 aus­ge­rech­net um das Gebäu­de an der Bahn­hof­stra­ße, das noch Hei­mat der DRK-Kin­der­ta­ges­stät­te „Die Gras­hüp­fer“ ist. Mit dem Neu­bau sei es Elze „end­lich gelun­gen“, ein kind­ge­rech­tes Gebäu­de für die Kin­der­be­treu­ung zu schaf­fen, das ganz auf die päd­ago­gi­schen Anfor­de­run­gen aus­ge­rich­tet sei, so Pfeif­fer. Zwei Kin­der­gar­ten­grup­pen, eine Krip­pen­grup­pe sowie eine Inte­gra­ti­ons­grup­pe wer­den in weni­gen Mona­ten – die Ein­wei­hung ist für April ange­peilt – in dem Neu­bau unter­ge­bracht sein. Rund zwei Mil­lio­nen Euro nimmt die Stadt Elze für den Bau der Kin­der­ta­ges­stät­te in die Hand. „Eine Men­ge Geld“, wuss­te Kauf­mann, der sich aber sicher zeig­te: Die Kita wer­de sich sehen las­sen kön­nen. Immer­hin hat die GKHi bereits Erfah­rung mit die­sem Gebäu­de: In Din­gel­be steht ein bereits fer­ti­ger Zwil­ling. » ELZE

 

Quel­le: Lei­ne-Deis­ter-Zei­tung, 10. Juli 2019 (Titel­sei­te)

Veröffentlicht unter 2019

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