Acht Teams mit neuen Trikotsätzen ausgerüstet

Kreativität war gefragt: Fußball-, Cheerleading- und Volleyball-Mannschaften haben beim Wettbewerb von kwg und KEHRWIEDER am Sonntag neue Sportbekleidung gewonnen
LANDKREIS. Die Rückmeldungen waren zahlreich: Die Kreiswohnbaugesellschaft (kwg) und der KEHRWIEDER am Sonntag hatten alle Teams im Landkreis dazu aufgerufen, Bewerbungen für Trikots einzureichen. Zu gewinnen gab es je einen kompletten Satz Sportbekleidung für die ganzen Teams. Bei Trikots geht es selten um Mode: Seit 15 Jahren spielen zum Beispiel die Jugendvolleyballerinnen der Spielgemeinschaft Borsum/Harsum/Achtum in denselben Leibchen – sie werden von Spielerin zu Spielerin weitergeben und aufgetragen. „Die Schriftzüge sind schon ganz abgenutzt, man kann sie kaum noch lesen“, beschreibt
Annemarie Gülzow den Zustand der Sportbekleidung. Es ist legitim und auch eine gute Tradition, Unternehmen anzusprechen, Mannschaften bei der Anschaffung ihrer Jerseys zu unterstützen, als Gegenleistung mit einem gut sichtbaren Logo im Spielbetrieb sichtbar zu sein und ein bisschen Werbung für sich zu machen. Auch die kwg und der KEHRWIEDER bekommen Anfragen für Sponsoring. Aber wem sollte man zusagen, wem muss man leider absagen? „Für uns als kommunales Unternehmen ist es schwierig, Kandidaten für Sponsoring auszuwählen, ohne Teams zu bevorzugen oder zu benachteiligen“, sagt Milano Werner von der kwg.
Die beiden Institutionen haben seit Jahren die Sponsoringwünsche, die an sie gerichtet werden, kanalisiert. In einem Kreativwettbewerb wird seitdem ermittelt, wer die Schriftzüge von kwg und KEHRWIEDER in der nächsten Saison tragen darf. „Bei einem solchen Wettbewerb hat jedes Team die gleiche Chance“, betont KEHRWIEDER-Geschäftsführer Daniel Rothert.
Diese acht Mannschaften haben in der abgelaufenen Runde mit kreativen Bewerbungen überzeugt:
Die G-Jugend des
VfL Nordstemmen,
die D-Jugend der Hahmbach Kickers aus Eitzum/Eberholzen,
die F-Jugend der Jugendspielgemeinschaft Börde Kicker aus Söhlde,
die weibliche C-Jugend der Spielvereinigung Mehle,
die D-Jugend der Spielgemeinschaft Beustertal vom SC Barienrode und
die Damenmannschaft des DJK Blau-Weiß Hildesheim sind die Fußballteams, die von einer Jury ausgewählt wurden.
Das dieser populäre Ballsport stark vertreten war, liegt an der Mitgliederstärke, aber auch andere Sportarten sind erfolgreich gewesen:
Die jungen Frauen von „Gators Revenge“, dahinter verbirgt sich die Cheerleader-Truppe von Eintracht Hildesheim, freuen sich ebenso über einen neuen Trikotsatz wie die bereits erwähnte weibliche Volleyballjugend des MTV SG Borsum/Harsum/Achtum.
Volleyball wie Cheerleading sind bei der Sponsoringaktion erstmals unter die ausgewählten Teams gekommen. Die Initiatoren um Matthias Kaufmann und Milano Werner von der kwg und Daniel Rothert vom KEHRWIEDER animieren dazu, dass sich auch Sportarten bewerben sollen, die nicht im Fokus der allgemeinen Sportöffentlichkeit stehen. „Wir freuen uns, wenn wir nicht nur Fußballmannschaften ausstatten“, so kwg Geschäftsführer Matthias Kaufmann.
So war zum Beispiel im letzten Jahr auch ein Darts-Team erfolgreich – die Egentown Steelers vom SV Egenstedt. Für Darts gilt der Geheimtipp-Charakter allerdings bereits nicht mehr: Aus der Kneipenszene haben sie sich längst in die Primetime-Berichterstattung gespielt.
Bewerben können sich alle Teams, die im Landkreis Hildesheim aktiv sind. Diese Region ist das Einsatzgebiet der Kreiswohnbaugesellschaft und das Verbreitungsgebiet des KEHRWIEDERS. In den Taschen befinden sich natürlich die Trikots, die für die Teams in deren Vereinsfarben ausgewählt und zum Teil auch mit deren Logos bedruckt wurden. Für die Fußballerinnen und
Fußballer gehören auch Hosen und Stutzen zur Ausstattung. Je nach Sportart wird ein für alle gleiches Budget eingesetzt. Die
Volleyballerinnen brauchten zum Beispiel Sportsocken und bekamen diese zu deren Freude auch. Mannschaftssport ist ein verbindendes Element, deshalb sei es für Unternehmen wie kwg und KEHRWIEDER auch selbstverständlich, diese Gemeinschaften zu fördern, so die drei Initiatoren.
Sie freuen sich bereits auf die nächsten kreativen Bewerbungen und machen dafür auch keine Vorgaben: „Der Kreativität sind keine
Grenzen gesetzt.“