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Auslandsaufenthalt Dublin 2025

Von Jessica JahnsFotos von Jessica Jahns
Vorschau des Presseartikels Auslandsaufenthalt Dublin 2025

Unsere Auszubildende Jessica Jahns aus dem 3. Lehrjahr hat an dem Kurs "Immobilienkauffrau International" teilgenommen und berichtet über ihre Erfahrungen.

Der Kurs Immobilienkaufmann / Immobilienkauffrau International wird durch das EBZ organisiert. Gefördert wird das Programm durch Erasmus +. Durchgeführt wird der Kurs vom ECBM, einer Sprachschule mit Sitz in London.


Die Schüler haben die Möglichkeit zu wählen zwischen Madrid, Dublin und London. Wobei der London Kurs nicht gefördert ist und die erste Woche von Deutschland aus per Videokonferenz stattfindet. Die Schüler in Madrid und Dublin verbringen die vollen drei Wochen Vorort. Die Teilnehmer werden unter den Bewerbern mit den besten Englischnoten ausgelost.


Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses besteht die Möglichkeit mehrere Zertifikate zu erhalten. Ein Zertifikat vom ECBM über die Erfolgreiche Teilnahme, ein Zertifikat der AHK, und nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung ein Zertifikat der IHK. Um den Kurs zu bestehen muss eine dreiteilige Prüfung bestanden werden. Eine schriftliche Prüfung, eine mündliche Prüfung und nach Rückkehr noch eine schriftliche Ausarbeitung.


Die Schule hat sich dieses Jahr dazu entschieden die Unterbringung der Schüler in Dublin bei Gastfamilien zu organisieren. Die Unterbringung bei Gastfamilien hat meiner Meinung nach viele Vorteile, kann aber auch Nachteile haben. Viele der anderen Schüler waren nicht zufrieden mit ihrer Unterbringung während wir mit unserer Gastfamilie sehr zufrieden waren. Sollte es ernsthafte Probleme geben besteht die Möglichkeit die Familie zeitnah zu wechseln. Ein Wechsel wird vom ECBM organisiert und passiert meist direkt am nächsten Tag.


Insgesamt waren die Erwartungen an die Gastfamilien oft zu hoch da die Schüler vorher keine Einsicht in den Vertrag mit den Gastfamilien hatten. Dies hat zu Verwirrung und Unzufriedenheit geführt. Das war allerdings nicht die Schuld des EBZ sondern des Unternehmens welches die Unterbringung bei den Gastfamilien organisiert. Das Leben bei einer Gasfamilie war die ersten Tage ungewohnt aber unser Host Sean war sehr freundlich und hilfsbereit und hat sich Mühe gegeben damit wir uns wohlfühlen.


Ich war vor dem Kurs nervös alleine im Ausland unterwegs zu sein, da wir kaum Infos im Voraus erhalten hatten. Diese Sorgen waren aber unbegründet da man sehr schnell neue Leute kennenlernt und die Organisation sehr gut geklappt hat. In der ersten Woche war ein Lehrer vom EBZ dabei, musste dann aber wieder zurückfliegen.


Der Unterricht fand am „Griffith College“ statt. Unterrichtsbeginn war um 09:30, Unterrichtsende um 16:45. Der Weg von unserer Unterbringung zur Schule hat etwa 45 Minuten gedauert, damit waren wir vergleichsweise schnell. Das EBZ hat bereits im Voraus „Leap Cards“ für alle Schüler organisiert mit denen alle öffentlichen Verkehrsmittel in Dublin genutzt werden können. Die Express Busse und Flughafenshuttles können mit den Leap Cards allerdings nicht genutzt werden. Da die öffentlichen Verkehrsmittel in Dublin nicht besonders zuverlässig sind ist man allerdings auch sehr viel zu Fuß unterwegs.


Der Unterricht wurde von verschiedenen Lehrern / Dozenten durchgeführt.  Da alle Schüler sehr gute Englischkenntnisse hatten war die Sprache kein Problem und man konnte dem Unterricht gut folgen. Der Sprachtest am letzten Montag war ebenfalls kein Problem. Die im Unterricht behandelten Themen waren Grundlage der Abschlussprüfung die am letzten Freitag geschrieben wird. Zwischendurch gab es immer wieder Freistunden die zur Vorbereitung auf die Präsentationen am letzten Donnerstag genutzt werden konnten. Oft waren diese Freistunden in den letzten Stunden sodass man diese Zeit auch für Ausflüge nutzen konnte. Der Unterricht war informativ und eine gute Mischung aus Frontalunterricht und verschiedenen Gruppenarbeiten. Themen die im Unterricht behandelt wurden waren beispielsweise der irische Wohnungsmarkt, Kommunikation am Arbeitsplatz, Nachhaltigkeit (SDGs), Irland und die EU, etc. Das Thema meiner Präsentation war die aktuelle Situation auf dem Wohnungsmarkt in Dublin. Wir sollten eine 10 bis 15-minütige Präsentation vorbereiten deren Thema wir uns aus einer Liste aussuchen konnten. Die Präsentationen wurden vor Kleingruppen präsentiert.


Ebenfalls Bestandteil des Unterrichts waren mehrere Stadtführungen; eine Tour durch die Stadt im Allgemeinen und eine Tour speziell durch die Docklands. An einem Vormittag haben wir uns ein Neubauprojekt eines großen Wohnungsunternehmen angesehen und durften uns dort zum Beispiel auch einige leerstehende Wohnungen anschauen.


Außerhalb des Unterrichts waren wir die meiste Zeit in Dublin unterwegs. Wir waren Wandern, haben uns einige der Sehenswürdigkeiten angesehen und waren in einigen Pubs. An einem Wochenende sind wir mit einem Leihwagen zu den bekannten „Cliffs of moher“ gefahren.


Leider ist Dublin eine sehr teure Stadt. Besonders die Lebensmittelpreise in Irland sind sehr hoch. Es gibt auch einige Orte die man sich kostenlos ansehen kann, wie die National Gallery. aber in der Regel kosten die Sehenswürdigkeiten Eintritt. Deshalb lohnt es sich unbedingt einen Schülerausweis mitzunehmen um vergünstigte Preise für Schüler nutzen zu können.


Abschließend würde ich sagen das Dublin nicht nur eine tolle Erfahrung war, sondern auch eine gute Möglichkeit meine Englischfähigkeiten anzuwenden. Ich durfte während meines Aufenthalts viele neue Orte und neue Menschen kennenlernen. Für mich war Dublin eine durchweg positive Erfahrung, von der Unterbringung bis zum Wetter hat alles gepasst und ich bin sehr froh das ich die Möglichkeit hatte an diesem Kurs teilzunehmen und das ich mich getraut haben diese Möglichkeit auch zu nutzen.

11. November 2025
Auslandsaufenthalt Dublin 2025 – Pressearchiv – kwg Kreiswohnbaugesellschaft Hildesheim mbH