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Jacques’ Wein-Depot kommt ins Ostend – etwas später

Von Tarek Abu AjamiehFotos von Lukas Mahnkopf
Vorschau des Presseartikels Jacques’ Wein-Depot kommt ins Ostend – etwas später

Verzögerungen durch langen Winter betrifft auch andere Mieter

Hildesheim. Die Weinhandelskette Jacques’ Wein-Depot eröffnet im Frühjahr eine neue Niederlassung im Hildesheimer Neubaugebiet Ostend. Das hat Matthias Kaufmann, Geschäftsführer der Kreiswohnbaugesellschaft kwg, bestätigt. Das Hildesheimer Immobilienunternehmen wird Vermieter der Kette. Diese startet wenige Wochen später als ursprünglich geplant, weil die überraschend lange Frostperiode zu Verzögerungen beim aktuellen kwg-Neubau geführt hat.


Diese betreffen auch die neuen Mieterinnen und Mieter. Ob die neue Filiale zusätzlich zum bestehenden Jacques’ Wein-Depot in Ochtersum nach Hildesheim kommt oder ob sie diese Niederlassung ersetzen soll, ist allerdings noch unklar. Die Ochtersumer Betreiberin wollte sich dazu auf Anfrage der Redaktion nicht äußern und verwies an die Zentrale von Jacques’ Wein-Depot in Düsseldorf. Diese hat eine entsprechende Anfrage allerdings bislang nicht beantwortet. Die Redaktion hat inzwischen beim Mutterkonzern Hawesko nachgehakt. Eine Sprecherin hat zugesagt, sich um die angefragten Auskünfte zu  kümmern, bis Freitagabend lagen aber noch keine Informationen vor. Ursprünglich wollte Jacques’ Wein-Depot im Ostend schon etwas früher öffnen. Nun wird es laut Matthias Kaufmann „eher Mitte April oder Anfang Mai“. Denn in einer Woche werden noch die Gerüste an der Fassade des kwg-Neubaus stehen, auch die Außenanlagen sind dann noch nicht wie erhofft hergerichtet.


Wie kwg-Chef Kaufmann erklärt, hat das Wetter seinem Unternehmen bei diesem Projekt wie auch an anderer Stelle einen Strich durch den Zeitplan gemacht. „Wir kalkulieren aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre im Winter durchaus mit einem Puffer von drei bis vier Wochen“, erklärt der Geschäftsführer. Doch in diesem Jahr blieb es länger kalt als gewöhnlich, mehrmals taute der Schnee auf, ehe es zu erneuten Schneefällen und  Temperaturstürzen kam. So verzögerte der Winter die Bauarbeiten um rund acht Wochen, der kalkulierte Puffer wurde mehr als aufgezehrt. In 20 der 22 Wohnungen ziehen dennoch zum 1. März die Mieterinnen und Mieter ein. Die kwg kommt ihnen laut Kaufmann bei der Miete entgegen, solange nicht alle Arbeiten abgeschlossen sind und es somit zu Einschränkungen kommt. „Sie können mir glauben, dass ich davon selbst schwer genervt bin“, sagt Kaufmann „Aber wir können es jetzt nicht ändern.“


Zwei weitere Wohnungen waren ohnehin noch nicht ab Anfang März vermietet. Der kwg-Chef erklärt, dass ein Immobilienunternehmen mehrere Monate im Voraus entscheiden müsse, ab wann es Wohnungen vermieten wolle: „Die Leute haben schließlich auch Kündigungsfristen bei ihren bisherigen Vermietern.“ Im Herbst sei der 1. März als Startdatum unproblematisch erschienen.


Verzögerungen wegen des ungewöhnlich intensiven Winters erwartet Kaufmann auch bei anderen Bauprojekten. Zum Beispiel bei der Rettungswache für den nördlichen Landkreis, deren Bau am Sarstedter Schulzentrum im Dezember begonnen hat. Statt im Januar nächsten Jahres werde der Bau wohl erst im Februar 2027 bezugsfertig. Bauherr ist dort die „Gesellschaft für kommunale Immobililen mbH“ (GKHI), die kwg betreibt das Projekt für ihre Schwestergesellschaft.


Beim Bau eines Mehrfamilienhauses in Hohenhameln würden lediglich die Parkplätze nicht rechtzeitig fertig und könnten erst später vermietet werden.

Hildesheimer Allgemeine Zeitung
24. Februar 2026
Jacques’ Wein-Depot kommt ins Ostend – etwas später – Pressearchiv – kwg Kreiswohnbaugesellschaft Hildesheim mbH