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Kita Dibber Bördehuus ist bezugsfertig

Von Andrea HempenFotos von Lukas Mahnkopf
Vorschau des Presseartikels Kita Dibber Bördehuus ist bezugsfertig

Neue Kita und Krippe in Dinklar geht Anfang April an den Start – Überblick über geplante Bauvorhaben in der Gemeinde Schellerten

Schellerten/Dinklar. Der Neubau der Kindertagesstätte und Krippe in Dinklar ist bezugsfertig.


Am Dienstag ist die fertige Immobilie an die Gemeinde übergeben worden. In der kommenden Woche soll das Haus an den künftigen Träger gehen, die Dibber Gesellschaft aus Stuttgart. Am 2. April wird das Haus mit Leben gefüllt. Es gibt drei Krippen- und zwei Kindergartengruppen. Der Kindergarten ist eines von etlichen Projekten, die im vergangenen Jahr abgearbeitet wurden, wie Bauamtsleiter Rico Köhler in der Bauausschusssitzung im Rathaus Schellerten berichtete.


Innerhalb einer Legislaturperiode ist der Bau eines zusätzlichen Kindergartens in der Gemeinde Schellerten geplant und umgesetzt worden. 3,5 Millionen Euro kostete der Neubau auf dem 3200 Quadratmeter großen Grundstück in Dinklar. Das Gebäude hat eine Grundfläche von 905 Quadratmetern und wird Dibber Kindertagesstätte Bördehuus heißen.


15 Mitarbeitende übernehmen die Betreuung der Kinder. „Es freut uns, dass sich der Träger bei der Namenswahl für einen Vorschlag des Dinklarer Ortsrates entschieden hat“, sagte Dinklars Ortsbürgermeister Christian Flögel (CDU) bei der Besichtigung. Kwg Projektleiter Milano Werner erklärte, dass der Bau die größte Kita ist, die die Gesellschaft für Kommunales
Wohnen (GkHi) bisher umgesetzt hat.


Und Gemeindebürgermeister Fabian von Berg (CDU):

„Da haben wir etwas echt Starkes geschaffen.“


Neben dem Kindergartenneubau ist als weiteres Großprojekt in der Gemeinde Schellerten der Bau der Oedelumer Ortsdurchfahrt abgeschlossen. Wieder Bauamtsleiter berichtete, sind zudem die Sporthallen Dingelbe und Kemme mit LED-Lampen ausgestattet worden. Die Hallen in Ottbergen, Bettmar und Kemme erhalten ebenfalls bald neue Leuchten. Aktuell wird die nachhaltige Modernisierung der Turnhalle in Ottbergen vorbereitet. Dort sollen die Glasbauelemente entfernt, neue Fenster und Prallschutze installiert werden. Der Bauantrag für das neue Foyer der Schellerter Sporthalle ist bereits im vergangenen Jahr eingereicht worden. „In diesem Jahr soll es losgehen“, sagte Köhler. 800.000 Euro werden veranschlagt, um das
Foyer großzügiger zu gestalten, zusätzliche Toiletten und eine Verteilküche zu bauen. Voraussichtlich im April starten die Arbeiten in der Grundschule, damit das Gebäude für den Ganztagsbetrieb gerüstetist. Dafür wird unter anderem ein Multifunktionsraum im Obergeschoss geschaffen, im unteren Bereich werden kleinere Fenster durch bodentiefe ersetzt. Kosten:
340.000 Euro.


Auf die Sportförderung hofft die Gemeinde bei der Sanierung des Freibades in Garmissen. Wie Köhler ausführte, sei bereits der dritte Förderantrag gestellt worden. Die Gemeinde hofft auf einen Zuschuss von 45 Prozent bei Gesamtkosten von 4 Millionen Euro. Am 31. August soll die Sanierung beginnen, bis zum 1. Juni 2027 soll das Schwimmbecken mit neuer Folie ausgekleidet, ein Wasserspielplatz und ein neues Kleinkindbecken gebaut sein.


Zudem wird die Außenanlage neu gestaltet. „Wir werden erst Ostern erfahren, ob wir die Förderzusage bekommen“, erklärte Köhler. Sollte der Bescheid negativ ausfallen, müsse
der Plan verschlankt werden. „Es gefällt mir nicht, dass wir keine Planungssicherheit für die Sanierung bekommen“, monierte SPD-Fraktionsvorsitzender Friedhelm Hallmann.


In seiner knapp zweistündigen Präsentation stellte Köhler einen ganzen Katalog von Vorhaben vor. Darunter den Bau von barrierefreien Bushaltestellen, wie etwa am Medizinischen Versorgungszentrum in Schellerten, Straßen- und Gehwegsanierungen im Gemeindegebiet.


Auch Kanalsanierungen und Erneuerungen in der Kläranlage stehen auf dem Programm. Die Ausschussmitglieder folgten zudem dem Vorschlag, zur Förderung des Radverkehrs in der Gemeinde zunächst vier Fahrradservicestationen auf gemeindeeigenen Flächen zu installieren. Außerdem sollen öffentlich zugängliche Defibrillatoren inklusive alarmgesicherter Schränke
gekauft werden, um im medizinischen Notfall schnelle Hilfe leisten zu können. 17.300 Euro kosten vier Komplettsets, die in Garmissen, Oedelum, Wöhle und Farmsen ihren Platz finden sollen.


Am Montag, 2. März, so Köhler, beginnt die Sanierung der Straße Morgenstern in Ottbergen. 600.000 Euro kostet die Erneuerung des Belages, die des Regenwasserkanals und der Hausanschlüsse. Die vorgestellten und notwendigen Bauarbeiten kosten viel Geld. Für die Sanierung von drei Pumpstationen im Gemeindegebiet etwa investiert die Gemeinde insgesamt 1,6 Millionen Euro.

Sarstedter Anzeiger
25. Februar 2026
Kita Dibber Bördehuus ist bezugsfertig – Pressearchiv – kwg Kreiswohnbaugesellschaft Hildesheim mbH