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Rohbau des neuen Rhedener Feuerwehrhauses steht

Von Madlin TrümperFotos von Madlin Trümper
Vorschau des Presseartikels Rohbau des neuen Rhedener Feuerwehrhauses steht
Im Zentrum von Rheden entsteht derzeit ein neues Feuerwehrgerätehaus für zwei Wehren.

In weniger als einem Jahr sollen in der Samtgemeinde Leinebergland zwei Wehrenden Standort nutzen.

Rheden. Im Rhedener Feuerwehrhaus reicht der Platz nicht einmal für ein Kleinlöschfahrzeug aus. Die Fahrzeughalle ist eng. Duschen gibt es nicht. Kurz: Der Ort, von dem aus die Lebensretter ausrücken, entspricht nicht mehr den heutigen Standards. Das soll sich bald ändern.


Im Zentrum des Dorfes entsteht derzeit ein neues Feuerwehrgerätehaus. Warum das in der Samtgemeinde Leinebergland einzigartig ist und wie es insgesamt um die Feuerwehrhäuser in der Gemeinde bestell ist, erklären Samtgemeindebürgermeister Volker Senftleben (SPD)und der Hildesheimer kwg Geschäftsführer Matthias Kaufmann.


„Wir haben inzwischen so einige Feuerwehrgerätehäuser gebaut. Was dieses hier so einzigartig macht, ist die Kombination mit dem Dorfgemeinschaftshaus“, erklärt Kaufmann. Die Planung des Projekts liegt in den Händen der Gesellschaft für kommunale Immobilien (GKHi), einer Schwestergesellschaft der Kreiswohnungsbaugesellschaft Hildesheim (kwg).


Der Bau in Rheden entsteht nämlich nicht auf einem leeren Grundstück, sondern dockt an das Gebäude der ehemaligen Grundschule an. Dort soll in einem zweiten Bauabschnitt ein Schulungsraumentstehen–und eben das Dorfgemeinschaftshaus. Doch das ist nicht der einzige Aspekt, der das neue Feuerwehrhaus der Rhedener Wehr einzigartig macht. „Tatsächlich entsteht hier eine Art Feuerwehrzentrale im östlichen Teil unserer Samtgemeinde“, erklärt Senftleben. Was der Bürgermeister meint: Nicht nur die Rhedener Wehr, sondern auch die aus Wallenstedt wird künftig das Gebäude nutzen.„Das ist das erste Mal, dass wir eine solche Symbiose eingehen“,erklärt Senftleben. Denn auch der aktuelle Standort der Feuerwehr Wallenstedt entspricht nicht mehr den Anforderungen: Er ist ebenfalls zu klein, hat keine Umkleiden oder Lagermöglichkeiten für Einsatzkleidung und nur eine Toilette. Damit sind Rheden und Wallenstedt nicht die einzigen Feuerwehrhäuser, in denen es Handlungsbedarf gibt. Das Platzproblem, unzureichende Lagermöglichkeiten oder fehlende Dusch-und Sanitäranlagen gibt esbeispielsweise auch in Brüggen, Dunsen, Hoyershausen, Deinsen und Rott.


Diese Informationen gehen aus dem Feuerwehrbedarfsplan hervor. In Betheln hingegen gibt es drei Stellplätze für Großfahrzeuge, Lagermöglichkeiten und einen ausreichend großen Schulungsraum sowie den Anforderungen entsprechende Sanitäranlagen und genügend Alarmparkplätze. Ähnlichsieht es an den Standorten Despetal und Gronau aus.


Um die Feuerwehrhäuser nach und nach auf einen besseren Stand zu bringen, habe die Samtgemeinde in den vergangenen Jahren beispielsweise Telefon-und Internetanschlüsse installiert, informiert Senftleben. Und weiter:„Noch fehlende Abgassauganlagen wurden in diversen Fahrzeughallen nachgerüstet.“ Mit der Erweiterung der Fahrzeughalle gab es in jüngerer Vergangenheit auch in Gronau ein größeres Projekt. Parallel zu den Bauarbeiten in Rheden entsteht derzeit außerdem ein Anbau an das Feuerwehrhaus in Marienhagen.


Pläne gibt es laut Senftleben auch für Duingen. Aber: „Aufgrund der derzeit laufenden Projekte wurden weiter gehende Planungen vorerst verschoben.“ Zumindest das Projekt in Rheden soll in absehbarer Zeit zum Abschlusskommen. „Wir wollen im Januar 2027 nach 14 Monaten Bauzeit fertigwerden“, informiert kwg-Chef Kaufmann. Bis dahin sollen rund 1,6 Millionen Euro in den Anbau an die alte Grundschule fließen. Die weiteren Kosten für die Gestaltung des Außengeländes, unteranderem mit den Parkplätzen für die Einsatzkräfte, wollen sich die Samtgemeinde Leinebergland und die Stadt Gronau teilen.

01. April 2026
Rohbau des neuen Rhedener Feuerwehrhauses steht – Pressearchiv – kwg Kreiswohnbaugesellschaft Hildesheim mbH