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„Sehr gut investiertes Geld“

Von Marvin KunzendorfFotos von Lillian Henze
Vorschau des Presseartikels „Sehr gut investiertes Geld“

Erster Spatenstich am neuen Feuerwehrgerätehaus erfolgt

Rheden – Das lange Warten hat ein Ende: Die Bauarbeiten am neuen Feuerwehrgerätehaus in Rheden, das künftig auch von den Feuerwehrleuten aus dem Nachbarort Wallenstedt genutzt werden soll, haben nun offiziell begonnen. Den ersten Spatenstich setzten kwg-Geschäftsführer Matthias Kaufmann, Samtgemeindebürgermeister Volker
Senftleben sowie die Vertreter der Feuerwehr, darunter Gemeindebrandmeister Frank Kirchner und die beiden Ortsbrandmeister aus Rheden und Wallenstedt, Lars Marahrens
und Henrik Schwetje. 


„Das Gebäude steht hier an einem markanten Ort. Früher befand sich an dieser Stelle eine Schule“, wusste Matthias Kaufmann über die besondere Lage zu berichten. Mit dem Neubau des Feuerwehrhauses an diesem Standort habe die Samtgemeinde aber eine „hervorragende“ Lösung gefunden. Den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr könne die Gesellschaft gar nicht hoch genug schätzen, so der kwg-Geschäftsführer weiter. „Um die Sicherheit bei Bränden oder anderen Unglücksfällen weiterhin zu gewährleisten, müssen aber auch vernünftige Einrichtungen vorhanden sein, von wo aus sie agieren kann.“ Kaufmann berichtete weiter, dass die geplante Bauzeit bis Januar 2027 reicht. „Am Ende wird die Samtgemeinde 1,6 Millionen Euro ausgeben – sehr gut investiertes Geld“, wie Kaufmann abschließend betonte.


„Die Nachnutzung war lange Zeit unklar. Wir sind froh, dass wir nun eine langfristige Lösung für die nächsten Jahrzehnte geschaffen haben“, wie Samtgemeindebürgermeister Volker Senftleben betonte. Damit unterstrich er noch einmal die besondere Bedeutung dieses zukunftsweisenden Projekts.


Darüber hinaus kam Senftleben noch einmal auf die zuvor gemeisterten Herausforderungen zu sprechen. In diesem Zusammenhang nannte er die vier Schlagwörter „Baum“, „Ampel“, „Lärmschutz“ und „Archäologie“, die mit diesem Projekt verbunden waren. „Zum Glück hat sich alles geklärt, so dass wir jetzt gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr nach vorne schauen können“, richtete Senftleben den Blick aber schnell wieder nach vorn. Abschließend sprach er den Führungen der beiden Ortsfeuerwehren ein besonderes Lob aus.


Auch die Vertreter der Feuerwehr freuten sich, dass es nun endlich losgeht. „Das Feuerwehrhaus gehört einfach in den Ort“, erklärte Gemeindebrandmeister Frank Kirchner. Die beiden Ortsbrandmeister Marahrens und Schwetje erklärten, dass man sich nach dem gemeinsamen Einzug die eigene Kultur und Identität der jeweiligen Ortswehren bewahren wolle. Gleichzeitig hoben sie die künftig zu erwartenden Synergieeffekte hervor.


Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses umfasst eine Fahrzeughalle für vier Fahrzeuge und einen Sozialtrakt für 60 aktive Feuerwehrmitglieder. Der Sozialtrakt verfügt unter anderemüber ein großes Büro für die Einsatzleitung, ein Archiv, sowie getrennte Sanitär- und Umkleideräume. Der Schulungsraum und die dazugehörigen WC-Räume befinden sich im angrenzenden Dorfgemeinschaftsraum. Zur Eigenstromversorgung wird eine PV-Anlage auf dem Dach installiert.

Leine-Deister-Zeitung
18. November 2025
„Sehr gut investiertes Geld“ – Pressearchiv – kwg Kreiswohnbaugesellschaft Hildesheim mbH