20. April 2020

Neues Nordstemmer ARGENTUM: Das Fundament ist gelegt

Nasser Februar und dazu archäologische Untersuchungen verzögern Bauarbeiten – nun aber kann das Projekt Fahrt aufnehmen

Die­sen Blick­win­kel ken­nen vie­le noch nicht: So sieht die ARGEN­TUM-Bau­stel­le in Nordstem­men gera­de­wegs von oben aus. FOTO: PRIVAT

Von Alex­an­der Raths

Nordstem­men. Das Fun­da­ment ist gelegt. Auch der Roh­bau ist laut Pro­jekt­lei­ter Ste­fan Mai von der Kreis­wohn­bau­ge­sell­schaft (kwg) inzwi­schen in Sicht. Hin­ter­grund: Die kwg treibt jetzt den Bau eines neu­en ARGEN­TUMs in Nordstem­men vor­an. Geplant sind im Orts­kern an der Brun­nen­stra­ße rund 20 bar­rie­re­freie Woh­nun­gen, Ziel­grup­pe des Vor­ha­bens sind Senio­ren.

 

Und die Nach­fra­ge ist beträcht­lich: „Wir haben nun 52 Bewer­ber“, berich­tet Pro­jekt­lei­ter Mai. Aus Ansicht der Anbie­ter ist die Wohn­an­la­ge wegen der Nähe von Schloss Mari­en­burg und etli­chen Geschäf­ten in der Nach­bar­schaft sowie ihrer Ver­kehrs­an­bin­dung attrak­tiv. Das Bau­vor­ha­ben stieß auch in der Bevöl­ke­rung schon auf Zustim­mung. Nach­dem die Arbei­ten auf der Bau­stel­le durch star­ken Regen zu Jah­res­be­ginn für ein bis zwei Wochen ins Sto­cken gera­ten waren und Archäo­lo­gen das Gelän­de erkun­det hat­ten, wird der geplan­te Kom­plex jetzt unter­kel­lert. Ein­ge­zo­gen wer­den Kel­ler­wän­de. Vor­ge­se­hen sind dort zwei Gebäu­de. „Der Roh­bau wird vor­aus­sicht­lich im kom­men­den August fer­tig sein“, schätzt Mai.

 

Das gesam­te 4,6-Millionen-Euro-Projekt soll Mit­te kom­men­den Jah­res abge­schlos­sen wer­den. Im Dezem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res war noch von April 2021 die Rede. Doch abge­se­hen vom Wet­ter sowie den archäo­lo­gi­schen Unter­su­chun­gen in dem Bereich habe auch eine spä­te Bau­ge­neh­mi­gung die Plä­ne ver­zö­gert, so Mai wei­ter. „Das ist aber alles noch im nor­ma­len Rah­men.“

 

Die­se denk­mal­ge­schütz­te Hof­s­tel­le bleibt bestehen. FOTO: JULIA MORAS

Herz­stück des Ensem­bles soll das alte Fach­werk­haus auf dem Gelän­de sein, das 1841 erbaut wor­den war. Die­ses denk­mal­ge­schütz­te Gebäu­de will die kwg mit einer umfang­rei­chen Sanie­rung für die Nach­welt erhal­ten. Dort ist ein Café mit Ter­ras­se geplant – dies soll nicht nur künf­ti­gen Bewoh­nern des ARGEN­TUMs offen ste­hen.

 

Vor­ge­se­hen sind in dem drei­ge­schos­si­gen Kom­plex bar­rie­re­freie Woh­nun­gen, die alle über Bal­ko­ne oder Ter­ras­sen ver­fü­gen. 14 von ihnen wer­den mit zwei Zim­mern aus­ge­stat­tet, sechs mit drei Zim­mern. Zudem soll jede Ein­heit einen Stell­platz für ein Auto bekom­men. Zur Aus­stat­tung des Trep­pen­hau­ses gehört ein Auf­zug.

 

Die Kalt­mie­ten wer­den laut kwg bei etwa neun Euro pro Qua­drat­me­ter lie­gen, die Woh­nungs­grö­ßen über­wie­gend bei rund 60 Qua­drat­me­ter. Ange­bo­ten wer­den über­dies eini­ge Woh­nun­gen mit rund 70 oder 80 Qua­drat­me­tern Flä­che.

 

Bar­rie­re­freie Wohn­an­la­gen nach dem ARGEN­TUM-Kon­zept der kwg gibt es im Land­kreis in Bad Salz­detfurth, Alger­mis­sen, Elze und Sar­stedt. In Hol­le wird der­zeit eine wei­te­re Anla­ge die­ser Art gebaut.

 

Quel­le: Hil­des­hei­mer All­ge­mei­ne Zei­tung, 18. April 2020

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