15. April 2020

Über den Dächern: Das fünfte Stockwerk des Kipphut-Neubaus steht

Die Nachfrage nach Wohnungen hat das Angebot bereits überschritten / Arbeiten laufen nach Zeitplan / Bislang keine Auswirkungen durch die Corona-Pandemie

Pan­ora­ma­auf­nah­me mit Blick Rich­tung Han­no­ver: Im Vor­der­grund ent­steht das fünf­te Kipp­hut-Hoch­aus. Foto: kwg

Von Vik­to­ria Hüb­ner

Sar­stedt. Es ist spä­ter Vor­mit­tag, gel­be und blaue Hel­me tief unten wuseln auf der Kipp­hut-Bau­stel­le her­um. Klei­ne far­bi­ge Punk­te auf einer gro­ßen grau­en Beton­flä­che. So wirkt es jeden­falls, 42 Meter über der Erd­ober­flä­che und damit über den Dächern Sar­stedts. Lässt man den Blick von der Füh­rer­ka­bi­ne des Krans schwei­fen, sieht man in der Fer­ne die Müh­le Malz­feldt auf­ra­gen, das alte Voss-Lager­haus. Dort hebt sich die St. Nico­lai-Kir­che. Da spie­gelt sich der Teich am Bür­ger­park. Und von hier oben aus las­sen sich die Bau­ar­bei­ten am mitt­ler­wei­le fünf­ten Sar­sted­ter Hoch­haus gut beob­ach­ten.

 

Mit­te Okto­ber 2019 war die Grund­stein­le­gung, mitt­ler­wei­le steht die fünf­te Eta­ge. „Pro Geschoss dau­ert es etwa drei Wochen“, sagt Mat­thi­as Kauf­mann, Geschäfts­füh­rer der Kreis­wohn­bau­ge­sell­schaft Hil­des­heim (kwg). Vor­aus­sicht­lich März/April 2022 sol­len die Arbei­ten abge­schlos­sen sein. Dass es bei der Vor­ga­be bleibt, dar­an hat Kauf­mann kei­nen Zwei­fel: „Wir lie­gen völ­lig im Plan.“

 

"Es ist ein erhebliches Interesse da."

Matthias Kaufmann, Geschäftsführer der Kreiswohnbaugesellschaft Hildesheim (kwg)

 

Lie­fer­eng­päs­se oder Mate­ri­al­knapp­heit auf­grund der Coro­na-Kri­se gibt es laut Kauf­mann bis­lang nicht. Ledig­lich am Diens­tag zeich­net sich auf der Sar­sted­ter Bau­stel­le ein Pro­blem mit der nächs­ten Stei­ne- Lie­fe­rung ab. Denn ob die ange­for­der­te Fuh­re bis Don­ners­tag kommt, ist unge­wiss; doch noch hat der Mau­rer genug um die Ohren bezie­hungs­wei­se auf der Kel­le. Eine Aus­wir­kung der Pan­de­mie? Das muss man sehen, meint Kauf­mann. Bis­her lau­fe es auf den gro­ßen Bau­stel­len rund. Der Neu­bau am Kipp­hut wird ein­mal acht Stock­wer­ke hoch sein; neben den Johan­ni­tern, die künf­tig im Erd­ge­schoss eine Kin­der­krip­pe mit zwei Grup­pen und im ers­ten Ober­ge­schoss eine Senio­ren- Wohn­grup­pe für zwölf bis 15 pfle­ge­be­dürf­ti­ge Men­schen betrei­ben wer­den, wol­len 22 wei­te­re Miet­par­tei­en hier ein­zie­hen. „Es ist ein erheb­li­ches Inter­es­se da“, sagt Kauf­mann. Bereits jetzt lägen dem kom­mu­na­len Immo­bi­li­en­un­ter­neh­men mehr als 30 Anfra­gen vor. Denn es bedient mit dem Bau­vor­ha­ben die gro­ße Nach­fra­ge nach klei­ne­ren Wohn­ein­hei­ten. Zwei bis drei Zim­mer, auf 60 bis maxi­mal 100 Qua­drat­me­tern.

 

Gebaut wird nach dem „Comfort“-Konzept. Die­se Pro­dukt­li­nie im Hau­se der Kreis­wohn­bau steht für Woh­nun­gen, die kom­for­ta­bel, bar­rie­re­frei und bezahl­bar sein sol­len. Das Ein­zi­ge, was es bei­spiels­wei­se gegen­über der Senio­ren­wohn­an­la­ge Argen­tum Am Ried nicht geben wird, ist ein soge­nann­ter Mie­ter-Stütz­punkt. Eine Art Begeg­nungs­stät­te für die Bewoh­ner, in der sie auch Bera­tun­gen und Dienst­leis­tun­gen in Anspruch neh­men kön­nen.

 

7,5 Mil­lio­nen kos­tet das Groß­pro­jekt. „Es ist eines der größ­ten Vor­ha­ben der letz­ten Jah­re“, sagt Kauf­mann. Oder anders aus­ge­drückt: „Ein rich­tig tie­fer Schluck aus der Pul­le für die kwg.“ Ver­gleich­bar sei da nur das mit dem Elzer Argen­tum, das mit 6,5 Mil­lio­nen Euro zu Buche geschla­gen ist.

 

Auf dem Weg zur Umset­zung des vom Hil­des­hei­mer Archi­tek­tur­bü­ro Hirsch geplan­ten Gebäu­des ist nun wie­der ein wei­te­res Stück geschafft.

 

Quel­le: Hil­des­hei­mer All­ge­mei­ne Zei­tung (Sar­sted­ter Anzei­ger), 15. April 2020

Veröffentlicht unter 2020

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