15. April 2020

Arbeiten am Argentum gehen weiter

Im Holler Ortskern wird gebaut

Gerold Schä­fer ist froh, dass die Arbei­ten am Argen­tum vor­an­ge­hen.
Foto: Andrea Hem­pen

Von Andrea Hem­pen

Hol­le. Beton platscht am Diens­tag auf die Git­ter­mat­ten aus Stahl. Die Boden­plat­te für das neue Hol­ler Argen­tum wird gegos­sen. 180 Kubik­me­ter Beton wer­den für die Boden­plat­te und die Fun­da­men­te der neu­en Wohn­an­la­ge für Senio­ren in Hol­le benö­tigt. Seit Anfang März neh­men die Arbei­ten auf der Bau­stel­le der Kreis­wohn­bau (kwg) im Orts­kern Fahrt auf. Im Mai kom­men­den Jah­res sol­len die 18 Woh­nun­gen bezugs­fer­tig sein.

 

Gerold Schä­fer, kwg-Pro­jekt­lei­ter, ist zufrie­den. Nach den lang­wie­ri­gen archäo­lo­gi­schen Arbei­ten kann der Bau in der Bert­hold­stra­ße rich­tig los­ge­hen. Und es ist schon eini­ges gesche­hen. Die alte Scheu­ne ist nicht wie­der­zu­er­ken­nen. Das Dach ist abge­tra­gen, das Fach­werk frei­ge­legt. Es wird durch Stüt­zen getra­gen. Dahin­ter steht bereits eine Mau­er, der Fahr­stuhl­schacht ist zu erken­nen und die Trep­pe ist auch schon gebaut. „Die Mau­er wird mit­hil­fe von Metall­bän­dern mit dem alten Fach­werk ver­bun­den“, erklärt Schä­fer. Durch das Gebäu­de wer­den die Bewoh­ner spä­ter in ihre Woh­nun­gen gelan­gen. Außer­dem wird dort die Haus­tech­nik unter­ge­bracht.

 

Wäh­rend die Bestim­mung für das Gebäu­de klar ist, schwebt die Zukunft des eins­ti­gen Wohn­hau­ses noch in der Luft. „Die spä­te­re Nut­zung steht noch nicht fest“, sagt der Pro­jekt­lei­ter. Er steht im ehe­ma­li­gen Flur des Hau­ses, das mitt­ler­wei­le kei­ne ein­zi­ge Innen­wand mehr hat. Alle Bal­ken sind frei­ge­legt, vom Ein­gang aus sind die ehe­ma­li­gen Wohn­räu­me zur Rech­ten und die Trep­pe zum Kel­ler zu sehen. Die rech­te Gebäu­de­hälf­te war ein­mal Stall. Stein­trö­ge für Rin­der und Schwei­ne sind stum­me Zeu­gen. Schä­fer streicht mit der Hand über den Sand­stein eines Tro­ges: „Die sol­len spä­ter auf dem Gelän­de einen Platz bekom­men.“

 

Im ver­gan­ge­nen Novem­ber haben die Arbei­ten im Hol­ler Orts­kern begon­nen. Nach Aus­schach­tungs­ar­bei­ten auf dem 2800 Qua­drat­me­ter gro­ßen Gelän­de hat­ten zunächst die Archäo­lo­gen das Heft in der Hand. Bar­rie­re­freie Wohn­an­la­gen nach dem Argen­tum-Kon­zept gibt es unter ande­rem schon in Bad Salz­detfurth, Alger­mis­sen und Sar­stedt.

 

Quel­le: Hil­des­hei­mer All­ge­mei­ne Zei­tung, 15. April 2020

Veröffentlicht unter 2020

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