29. Juli 2020

In kurzer Zeit 30 Bewerbungen für das Holler Argentum

Im kommenden Mai sollen die Altenwohnungen der kwg bezugsfertig sein / Scheune schon modernisiert

Ein Blick auf das künf­ti­ge Argen­tum im Orts­kern von Hol­le. foto: kwg hil­des­heim

Von Andrea Hem­pen

Hol­le. Das Inter­es­se für eine Woh­nung im Hol­ler Argen­tum ist groß. Der Kreis­wohn­bau­ge­sell­schaft Hil­des­heim (kwg) lie­gen schon 30 Anfra­gen vor. „Wir wer­den alle Inter­es­sen­ten anschrei­ben, ihnen Prei­se und kon­kre­te Infor­ma­tio­nen mit­tei­len“, erklärt kwg-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Kauf­mann. Im Anschluss kön­nen sich die Inter­es­sen­ten offi­zi­ell bewer­ben. Dabei gel­te das Wind­hund­prin­zip: Die ers­ten bekom­men einen Zuschlag, ergänzt Pro­jekt­lei­ter Gerold Schä­fer. Doch erst im Mai kom­men­den Jah­res wer­den die bar­rie­re­frei­en und alten­ge­rech­ten Woh­nun­gen bezugs­fer­tig sein.

 

Auf der gro­ßen Bau­stel­le im Hol­ler Orts­kern sind die Hand­wer­ker in vol­lem Ein­satz. „Die ehe­ma­li­ge Scheu­ne ist schon fer­tig“, sagt Inge­nieur Hei­ko Kol­li­en. In dem Gebäu­de sind die Haus­tech­nik, das Trep­pen­haus und der Auf­zug unter­ge­bracht. Von dort aus gelan­gen die künf­ti­gen Mie­ter über Lau­ben­gän­ge in ihre Woh­nun­gen. Die­se Lösung haben die Fach­leu­te schon bei ande­ren Argen­tum-Wohn­pro­jek­ten im Land­kreis umge­setzt. Auch die Auf­tei­lung der Woh­nun­gen – mit Wohn­flä­chen zwi­schen 60 und 70 Qua­drat­me­tern – habe sich bereits in ande­ren Häu­sern bewährt, so Kol­li­en.

 

In Hol­le konn­ten die Pla­ner auf Bewähr­tes zurück­grei­fen. Doch die Ein­be­zie­hung der unter Denk­mal­schutz ste­hen­den alten Bau­sub­stanz stellt die Fach­leu­te vor so man­che Her­aus­for­de­rung. „Der Quer­schnitt von der Scheu­ne muss­te erhal­ten blei­ben und die Höhe muss mit dem des Wohn­ge­bäu­des kor­re­spon­die­ren“, sagt Kol­li­en. Die Her­aus­for­de­rung haben die Pla­ner gemeis­tert. Die Scheu­ne hat schon ein moder­ni­sier­tes Gesicht, etli­che Gefa­che des Fach­wer­kes sind mit roten Klin­ker­stei­nen wie­der auf­ge­mau­ert, alte mor­sche Bal­ken wur­den durch neue ersetzt. Das ehe­ma­li­ge Scheu­nen­tor wird durch eine Glas­front ersetzt.

 

Von der Fer­tig­stel­lung ist das alte Wohn­haus des Ensem­bles noch weit ent­fernt. Ledig­lich das Gebälk steht noch – gehal­ten von ein paar Stüt­zen. Ursprüng­lich soll­ten im Ober­ge­schoss noch zwei Wohn­ein­hei­ten ent­ste­hen. Doch der Plan ist nun ver­wor­fen, wie Kol­li­en berich­tet. In die Scheu­ne wird ein ansäs­si­ger Zahn­arzt zie­hen. Ein Raum im Ober­ge­schoss wird an den Hol­ler DRK-Orts­ver­ein ver­mie­tet. „Das DRK wird auch die Betreu­ung über­neh­men, sofern sie von den Mie­tern gewünscht wird“, erläu­tert Kauf­mann. Im Grund­pa­ket der Mie­ter wird der Haus­not­ruf sein. Alles Wei­te­re, von der Fuß­pfle­ge bis zur Haus­halts­hil­fe, kann spä­ter dazu gebucht wer­den. „Vor­aus­sicht­lich wird das DRK hier auch sei­nen Pfle­ge­stütz­punkt ein­rich­ten“, ergänzt Kauf­mann.

 

Der drit­te Gebäu­de­teil ist der Neu­bau für die Woh­nun­gen. Der Roh­bau steht, Fens­ter und Türen wer­den bald ein­ge­baut. Auf den Bal­ko­nen jeder Woh­nung wird eine Abstell­mög­lich­keit für Bal­kon­mö­bel und Ähn­li­ches geschaf­fen. „Es ist schon eine Beloh­nung für die Mühen, wenn man jetzt die Scheu­ne sieht“, sagt Kauf­mann. Es sei ein Stück Kul­tur, was auf die­se Wei­se erhal­ten blei­be und ein Gewinn für die Ort­schaft. 4,5 Mil­lio­nen Euro inves­tiert die kwg in den Bau des Hol­ler Argen­tums.

 

Ledig­lich die künf­ti­ge Nut­zung für einen klei­nen alten Schwei­ne­stall am Grund­stücks­rand ist noch nicht geklärt. Die Denk­mal­pfle­ge hat bestimmt, dass der Stall erhal­ten bleibt und so wird er auch wie­der her­ge­rich­tet. Even­tu­ell, so Schä­fer, könn­te dort spä­ter der Rasen­mä­her sei­nen Platz fin­den.

 

Quel­le: Hil­des­hei­mer All­ge­mei­ne Zei­tung, 29. Juli 2020

Veröffentlicht unter 2020

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