In kur­zer Zeit 30 Bewer­bun­gen für das Hol­ler Argentum

Das Inter­es­se für eine Woh­nung im Hol­ler Argen­tum ist groß. Der Kreis­wohn­bau­ge­sell­schaft Hil­des­heim (kwg) lie­gen schon 30 Anfra­gen vor. „Wir wer­den alle Inter­es­sen­ten anschrei­ben, ihnen Prei­se und kon­kre­te Infor­ma­tio­nen mit­tei­len“, erklärt kwg-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Kauf­mann. Im Anschluss kön­nen sich die Inter­es­sen­ten offi­zi­ell bewer­ben. Dabei gel­te das Wind­hund­prin­zip: Die ers­ten bekom­men einen Zuschlag, ergänzt Pro­jekt­lei­ter Gerold Schä­fer. Doch erst im Mai kom­men­den Jah­res wer­den die bar­rie­re­frei­en und alten­ge­rech­ten Woh­nun­gen bezugs­fer­tig sein.

kwg: Mie­ten sta­bil bis Jahresende

Mit Beginn der Coro­na-Pan­de­mie hat­te sich die kwg Kreis­wohn­bau­ge­sell­schaft Hil­des­heim im März ent­schie­den, zunächst befris­tet bis zum 30. Juni auf Miet­erhö­hun­gen auf der Grund­la­ge der orts­üb­li­chen Ver­gleichs­mie­te zu verzichten.

„Lego für Erwach­se­ne“: Neu­es Wohn­haus bekommt letz­tes Modul

Noch am Mon­tag­mor­gen war auf der Bau­stel­le in der Bis­marck­stra­ße nichts außer einer gro­ßen Beton­plat­te zu sehen. Kei­ne fünf Tage spä­ter erhebt sich dort ein drei­ge­schos­si­ger Gebäu­de­kom­plex. Woh­nungs­bau im Zeit­raf­fer. Im Auf­trag der Kreis­wohn­bau­ge­sell­schaft (kwg) hat das Sys­tem­bau­un­ter­neh­men ALHO aus dem rhein­land-pfäl­zi­schen Frie­sen­ha­gen ein Mehr­fa­mi­li­en­haus in Modul­bau­wei­se hochgezogen.

„Kind­ge­rech­tes Gebäude“

Im Früh­jahr ver­gan­ge­nen Jah­res war der Bau­start auf dem knapp 4 400 Qua­drat­me­ter gro­ßen Grund­stück der ehe­ma­li­gen För­der­schu­le (Adolf-Grim­me-Schu­le) am Heils­wan­nen­weg in Elze – gut ein Jahr spä­ter konn­ten die „Gras­hüp­fer“ der DRK-Kin­der­ta­ges­stät­te von der Bahn­hof­stra­ße in ihr neu­es Domi­zil, das ins­ge­samt rund zwei Mil­lio­nen Euro kos­tet, umzie­hen. Die Außen­an­la­gen wur­den vom DRK-Kreis­ver­band Alfeld gestemmt.

Bau­boom bei der KWG: Klot­zen statt kleckern

Im neu­en Ost­end in Hil­des­heim wer­den 20 Mil­lio­nen Euro ver­baut. Bei der kürz­lich erfolg­ten Bilanz­vor­stel­lung bezeich­ne­te KWG-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Kauf­mann die Sanie­rung der Sali­ne, mit einer Kita mit Krip­pe für 40 Kin­der, dem Berg­bau- und Salz­mu­se­um, 18 Appar­te­ments für pfle­ge­in­ten­si­ve Pati­en­ten und zwei Gewer­be­ein­hei­ten, als her­aus­ra­gen­des städ­te­bau­li­ches Pro­jekt der zurück­lie­gen­den Jahre.

Kita-Gebäu­de: Zwei­mal Abriss und Neubau

Einig­keit herrsch­te am Mon­tag­abend im Sozi­al­aus­schus­ses der Stadt Elze, als es um die Gebäu­de­pla­nung zwei­er Kin­der­gär­ten ging: Bei einer Ent­hal­tung sprach sich das Gre­mi­um dafür aus, die Gesell­schaft für Kom­mu­na­le Immo­bi­li­en Hil­des­heim (GKHI) mit der Pla­nung für einen Neu­bau anstel­le des ehe­ma­li­gen DRK-Kita-Gebäu­des an der Bahn­hof­stra­ße zu beauf­tra­gen, um Platz für den evan­ge­li­schen Peter- und Paul-Kin­der­gar­ten zu schaf­fen, des­sen Gebäu­de bekannt­lich neben dem Haus der Jugend an der Sedan­stra­ße steht.

Die kwg inves­tiert in vie­le neue Bauprojekte

Für die Kreis­wohn­bau war das ver­gan­ge­ne Jahr ein arbeits­rei­ches, denn die 29 Mit­ar­bei­ter um Mat­thi­as Kauf­mann haben eine beacht­li­che Zahl von Bau­pro­jek­ten auf den Weg gebracht, mit denen die kwg in abseh­ba­rer Zeit in Städ­ten und Dör­fern neue Woh­nun­gen und Gemein­schafts­ein­rich­tun­gen schaf­fen will. „Wenn erst die Bag­ger rol­len, ist unse­re Arbeit zum größ­ten Teil bereits getan“, sagt der Geschäftsführer.

Nächs­te Hür­de genom­men: Bebau­ungs­plan wird nun ausgelegt

Die Kreis­wohn­bau­ge­sell­schaft (kwg) ist mit ihrem Vor­ha­ben, auf dem Grund­stück des ehe­ma­li­gen Bau­ho­fes in der Bleek­stra­ße Woh­nun­gen zu schaf­fen, einen Schritt wei­ter. Der Aus­schuss für Stadt­ent­wick­lung, Ver­kehr und Umwelt hat am Diens­tag­abend der öffent­li­chen Aus­le­gung des vor­ha­ben­be­zo­ge­nen Bebau­ungs­plans – mit Aus­nah­me der CDU-Ver­tre­te­rin – zuge­stimmt. Dem bei­na­he ein­träch­tig anmu­ten­den Ergeb­nis gin­gen jedoch auch Miss­tö­ne vor­aus – inklu­si­ve Antrag auf Schluss der Debatte.

Ein Richt­fest ohne Fest oben auf dem Kipphut-Hochhaus

Den Begriff „Richt­fest“ möch­te er hier nicht hören, sagt Mat­thi­as Kauf­mann, Geschäfts­füh­rer der Kreis­wohn­bau­ge­sell­schaft Hil­des­heim (kwg). Denn Richt­fes­te sei­en der­zeit per Lan­des­ver­ord­nung ver­bo­ten, und man wol­le sich schließ­lich ans Gesetz hal­ten. Aber ein Hoch­zie­hen der Richt­kro­ne im klei­nen Kreis von Ver­ant­wort­li­chen, Pla­nern und Hand­wer­kern – von so einem Ver­bot ste­he nichts in der Verordnung.

Der Ein­woh­ner-Rück­gang im Land­kreis ver­stärkt sich – und erfasst auch Hildesheim

Die Ein­woh­ner­zahl des Land­krei­ses Hil­des­heim ist im ver­gan­ge­nen Jahr erneut gesun­ken – es war der deut­lichs­te Rück­gang seit meh­re­ren Jah­ren. Damit setz­te sich der seit vier Jah­ren anhal­ten­de Abwärts­trend fort. Zum Jah­res­wech­sel hat­te der Kreis noch 275 817 Bür­ger und damit exakt 777 weni­ger als ein Jahr zuvor. Das ent­spricht der Bevöl­ke­rung eines durch­schnitt­li­chen Dorfs. Immer­hin: Fach­leu­te hat­ten dem Kreis und sei­nen Kom­mu­nen in einer Stu­die im Jahr 2012 noch ein deut­lich stär­ke­res Minus vorhergesagt.